Sonntag, 12. Mai 2013

Was issn Makro ?? Kleine Dinge ganz groß !!


Hallo zusammen,

wenn Ihr mir auf Facebook folgt habt Ihr bestimmt schon mitbekommen, dass ich seit kurzem Besitzer eines Makroschlittens bin.
Falls Ihr dies noch nicht wissen solltet    …….  also schämt Euch das Ihr mir nicht auf Facebook folgt :-).

Spaß beiseite, heute wollte ich mal über  meinen neuen Makroschlitten und dem Einsatz meines Makroobjektives berichten.
Ich bin jetzt nicht der Makroexperte, aber habe mich mal ein wenig damit auseinandergesetzte und was ausprobiert.

Bevor es aber losgeht und für die Leute die es interessiert, stelle ich nun mal das verwendete Equipment vor.

 

THF_MG-0003-Normal-1-20 Sek. bei f - 2,0-Blitz Wurde ausgelöst

1. Kamera
Wie schon in den vorherigen Beiträgen erwähnt ist meine verwendete Kamera eine Canon EOS 50d.
Die Kamera besitzt einen APS-C Sensor ( also keinen Vollformat – Sensor ) und löst mit  15,1 Megapixel auf.

Bei den Aufnahmen auf denen meine Kamera zu sehen ist, habe ich mein Handy benutzt. Deshalb die etwas
schlechtere Qualität. Ja ich weiß, der Trend geht zur Zweitkamera, aber ich bin Old School Smiley

THF_MG-0015-Zeitautomatik-1-60 Sek. bei f - 5,6-Blitz Wurde ausgelöst

 

2. Objektiv
Mein absolutes Lieblingsobjektiv im Moment.
Canon EF-S 60mm f2.8 Makro USM.
Durch den APS-C Sensor meiner Kamera besitzt dieses Objektiv eine Kleinbildäquivalente
Brennweite von 96 mm. Sehr schöne Portraitbrennweite, gestochen gnadenlos scharf.
Größter Abbildungsmaßstab 1:1.
Wie bereits schon erwähnt, mein absoluter Liebling.

 

 

 

3. StativTHF_MG-0020-Zeitautomatik-1-60 Sek. bei f - 6,3-Blitz Wurde ausgelöst
Da ich bei den Aufnahmen auch mit Langzeit Belichtungen gearbeitet habe, ist ein Stativ
unerlässlich. Darüber hinaus muss der Makro Schlitten ja auch wo draufgeschraubt werden.
Mein Stativ gehört sicher nicht zu den besten, aber da ich relativ wenig mit Stativ fotografiere,
habe ich eher Wert darauf gelegt ein leichtes Stativ zu bekommen, dass auch nicht zu sehr
ein Loch in die Kasse reißt. Meine Wahl viel hierbei auf das  Cullmann Nanomax 260.
Sehr gut gefällt mir an diesen Stativ die kleinste Höhe von 31 cm und das Packmass von
50 cm.  Der ursprünglich auf dem Stativ angebrachte Stativkopf ist leider Kaputt gegangen,
so dass ich zur Zeit den Kugelstativkopf meines Einbein Statives immer um schrauben muss.
Bei den Aufnahmen hier habe ich festgestellt, dass dies Suboptimal ist. Also werde ich
mir in nächster Zeit wohl mal einen neuen Stativkopf zulegen.

THF_MG-0021-Zeitautomatik-1-60 Sek. bei f - 6,3-Blitz Wurde ausgelöstTHF_MG-0022-Zeitautomatik-1-60 Sek. bei f - 6,3-Blitz Wurde ausgelöst

 
Hier kann man sehr schön erkennen, wie man die Stativbeinarretierung umstellen kann um auf die 31 cm Höhe herunterzukommen.

Auch zu sehen auf dem rechten Bild der Stativkopf, den ich auch auf meinem Einbein Stativ verwende.

 

 

4. MakroschlittenTHF_MG-0017-Zeitautomatik-1-60 Sek. bei f - 5,6-Blitz Wurde ausgelöst
Hierbei handelt es sich um einen 3d Kreuzschlitten. Es ist ein “No-Name” Produkt.
Sicher gibt es besser Ausführungen von renommierten Herstellern die in Punkto Verarbeitung
viel besser sind. Aber ich werde auch in Zukunft kein Makrofotograf werden und für die
doch geringen Einsatzhäufigkeit lohnt sich die Anschaffung für mich nicht wirklich.

Nun aber ein paar Wort zu dem Schlitten. Es ist eine recht stabile Metallausführung mit leichtgängigen Einstellschrauben für beide Richtungen.

THF_MG-0018-Zeitautomatik-1-60 Sek. bei f - 5,0-Blitz Wurde ausgelöst

Alle Bereiche können mit Hilfe von Arretier Schrauben fixiert werden. Dies funktioniert auch relativ gut. Ob dies auch senkrecht nach unten mit einem schwereren Objektiv gut funktionieren würde bezweifle ich ein wenig. THF_MG-0019-Zeitautomatik-1-60 Sek. bei f - 5,0-Blitz Wurde ausgelöst

Mir ist allerdings aufgefallen, dass sich die Schienen und auch die Kamera beim anziehen der Arretier Schrauben anfangen hochzudrücken. Dadurch gerät die Kamera etwas in Schräglage. Die kann man “relativ” einfach mit dem Stativkopf wieder ausgleichen.
Alles in allem finde ich Makroschlitten für rund 60 Euro im Preis / Leistungsverhältnis doch recht gut. Sicher gibt es bessere aber auch teurere.
Dies muss jeder für sich selber entscheiden, vielleicht fasziniert mich dieses Thema doch so sehr, dass ich irgendwann mal wechsle, aber im Moment erfüllt dieser seinen Dienst und darf bleiben.

So nun aber endlich zu den Bildern.

Als Objekt habe ich aus meinem Garten ein paar Blümchen gepflückt und diese in einem Glas drapiert. Man hätte das ganze auch im Garten machen können, da der Wind an diesem Tag jedoch zu stark war entschied ich mich als Location für meine Küche.

THF_MG-0001-Normal-1-20 Sek. bei f - 2,0-Blitz Wurde nicht ausgelöst

Hier sieht man nun den montieren Schlitten auf dem Stativ, darauf die Kamera. Da ich relativ gerade an die Blumen wollte habe ich ein kleines Podest gebaut auf dem das Glas steht. Von links fällt Tageslicht durch ein großes Fenster.

THF_MG-0004-Normal-1-20 Sek. bei f - 2,0-Blitz Wurde ausgelöst

Am Objektiv habe ich auf manuelle Fokussierung gewechselt und das Objektiv auf den Abbildungsmaßstab 1:1 eingestellt. Jetzt kann die Schärfe nur noch über den Abstand zum Objekt eingestellt werden. Hier kommt dann der Kreuzschlitten ins Spiel. Auf dem Schlitten kann man nun in Richtung vor/zurück den Abstand verändern und Scharf stellen. Gleichzeitig kann man auch durch Veränderung rechts/links den Bildausschnitt festlegen.  Ich habe mir in den Blüten einen Punkt ausgesucht der Scharf gestellt werden soll. Im Live View Modus der Kamera habe ich dann die Anzeige herangezoomt und den erkorenen Punkt scharf gestellt. Dies funktionierte mit dem Schlitten sehr flüssig und gut. Der Live View Modus hat hier zwei Vorteile. Man kann bequem die Scharfstellung vornehmen ohne sich zu verkrümmen und der Spiegel der Kamera ist bereits vor aus gelöst. Dies vermindert Vibrationen bei der Aufnahme. Wir bewegen uns hier ja im Millimeterbereich und das hochschnellen des Spiegels sorgt dann für Vibrationen.
THF_MG-0057-Zeitautomatik-1-60 Sek. bei f - 2,8-Blitz Wurde ausgelöst
Die Einstellungen an der Kamera habe ich wie folgt vorgenommen:
- Kameramodus Manuel und das Licht habe ich mittels Belichtungsmesser eingemessen.
- ISO 100
- Auslöser auf 10 Sekunden, damit der Aufbau nach Auslösen Zeit hat sich wieder zu beruhigen um Vibrationen zu vermeiden.

Hier nun die erste Belichtungsserie mit den Blenden f2,8 - f5,6 - f32. Bei Blende f32 habe ich mich auf die Zeitautomatik der Kamera verlassen.

THF_MG-0029-Manuell-1-4 Sek. bei f - 2,8-Blitz Wurde nicht ausgelöst    THF_MG-0031-Manuell-2,0 Sek. bei f - 8,0-Blitz Wurde nicht ausgelöst    THF_MG-0033-Zeitautomatik-30,0 Sek. bei f - 32-Blitz Wurde nicht ausgelöst

Sehr schön erkennen kann man wie die Tiefenschärfe bei den Bildern zunimmt. Ich habe den Namen der einzelnen Bilder die Belichtungszeiten hinzugefügt, so dass Ihr hier ganz einfach die Blenden und Belichtungszeiten ablesen könnt. Alle Bilder sind OOC ( Out of Cam) also nicht weiter bearbeitet. Bei der Blende f32 ist mir aufgefallen, dass ich sehr viele Verunreinigungen in der rechten oberen Bildhälfte habe, ich sollte mal über eine Sensorreinigung nachdenken……

Als nächstes habe ich dann noch einen Versuch mit einem Reflektor gemacht. Ich besitze einen 5 in 1 Reflektor. Dieser hat eine silberne, eine weiße, eine schwarze und eine goldene Seite. Darüber hinaus hat er noch eine halbtransparente Seite um Licht weicher zu streuen.
Ich habe mich für den Vergleich zwischen der silbernen Seite von rechts entschieden, um mehr Licht vom Fenster auf die Blüten zu reflektieren und die schwarze Seite um die Schatten auf der rechten Seite zu erhöhen und Reflektionen zu verringern. Um etwas mehr Tiefe für die Beurteilung zu bekommen habe ich Blende f8 gewählt, Kameramodus manuell und das Licht habe ich wieder mittels meinem Hand Belichtungsmesser gemessen.

THF_MG-0005-Normal-1-20 Sek. bei f - 2,0-Blitz Wurde ausgelöst     THF_MG-0031-Manuell-2,0 Sek. bei f - 8,0-Blitz Wurde nicht ausgelöst

 

THF_MG-0006-Normal-1-20 Sek. bei f - 2,0-Blitz Wurde ausgelöst     THF_MG-0032-Manuell-2,0 Sek. bei f - 8,0-Blitz Wurde nicht ausgelöst

Bei der Verwendung des schwarzen Reflektors erkennt man sehr schön die Schattenzunahme am rechten Blütenrand. Auch erkennt man die Schattenzunahme an den kleinen Härchen der Knospe im Bild rechts unten. Ein schöner Effekt wie ich finde da es dem Bild etwas mehr Plastizität gibt.

Zum Abschluss habe ich dann noch eine Belichtugsserie von einem der Gänseblümchen gemacht. Diesmal jedoch mit Zeitautomatik (Av)
Blendenbereich f2,8 – f5,6 – f11 – f32

 

THF_MG-0046-Zeitautomatik-1-5 Sek. bei f - 2,8-Blitz Wurde nicht ausgelöst      THF_MG-0047-Zeitautomatik-0,8 Sek. bei f - 5,6-Blitz Wurde nicht ausgelöst                                   THF_MG-0049-Zeitautomatik-3,2 Sek. bei f - 11-Blitz Wurde nicht ausgelöst     THF_MG-0048-Zeitautomatik-25,0 Sek. bei f - 32-Blitz Wurde nicht ausgelöst

Da ich mich ja auch an das Thema heranarbeite und um es auch zu zeigen, habe ich dann noch mit der Einstellung des Abbildungsmaßstabes gespielt.THF_MG-0016-Zeitautomatik-1-60 Sek. bei f - 5,6-Blitz Wurde ausgelöst Der Abbildungsmaßstab gibt das Verhältnis der Größe der optischen Abbildung eines Gegenstandes und dessen realer Größe.

Das heißt ein Abbildungsmaßstab von 1:1 sagt aus, dass der Gegenstand und seine Abbildung auf dem Sensor gleich groß sind.
Bei 1: 2 ist der Gegenstand doppelt so groß wie seine Abbildung auf dem Sensor. Wird also verkleinert.

Auf dem Objektiv sind Markierungen des Abbildungsmaßstabes in den folgenden Schritten angebracht :

1:1   -  1:1,5  -  1:2  -  1:3  -   1:5

Da das Objektiv im Manuellen Focus arbeitet können die Einstellungen hier direkt vorgenommen werden. Der Autofocus würde ohne Rücksicht auf den Abbildungsmaßstab scharfstellen und diesen auch dann verändern. Die Scharfstellung erfolgt dann wieder durch die Veränderung des Abstandes vom Objekt zum Objektiv.

Nun die Serie der verschiedenen Abbildungsmaßstäbe. Jedes Bild entspricht einer angebrachten Markierung auf dem Objektiv. Durch Verkleinerung des Maßstabes musste die Kamera weiter zurück vom Objekt. Somit wurde auch mehr Umfeld abgebildet. Blende f2,8 in Zeitautomatik (Av).

 

THF_MG-0050-Zeitautomatik-1-4 Sek. bei f - 2,8-Blitz Wurde nicht ausgelöst   THF_MG-0051-Zeitautomatik-1-6 Sek. bei f - 2,8-Blitz Wurde nicht ausgelöst   THF_MG-0052-Zeitautomatik-1-6 Sek. bei f - 2,8-Blitz Wurde nicht ausgelöstTHF_MG-0053-Zeitautomatik-1-8 Sek. bei f - 2,8-Blitz Wurde nicht ausgelöst   THF_MG-0054-Zeitautomatik-1-10 Sek. bei f - 2,8-Blitz Wurde nicht ausgelöst

Auch erkennt man schön, dass sich der Schärfebereich bei Vergrößerung des Abstandes leicht erhöht. Dies hat mit dem Zusammenspiel von Brennweite und Abstand zum Objekt zu tun. Denn wie auch bei den vorherigen Bildern zum Beispiel zu sehen, wenn man mit einer großen Brennweite näher an ein Objekt herangeht nimmt die Tiefenschärfe ab. Auch wenn man eine Blende f11 wählt, ist der Schärfebereich aufgrund der kurzen Distanz zum Objekt recht klein. Entfernt man sich nimmt diese automatisch zu. Verringert man die Brennweite z.B. in Richtung Weitwinkel ( 28mm ) nimmt der Einfluss der Blende und des Abstandes zum Objekt auf die Tiefenschärfe ab. Es gibt wie man merkt also viele Faktoren die die Tiefenschärfe beeinflussen. Dies kann man sich auch in der Studiofotografie zu nutze machen. Hier kann es auch schon mal schwer werden Offenblendig zu Fotografieren. Dann ist die einfachste Möglichkeit die Brennweite zu erhöhen und den Abstand zu verringern. Davon aber ein anderes mal mehr.

Als Einstieg in die Makrofotografie bin ich mit den Ergebnissen eigentlich zufrieden.

Ich habe noch ein weiteres Experiment gemacht mit dem Einsatz von Blitzlicht und einem DIY Makroblitzreflektor. Dazu aber mehr in einem weiteren Beitrag.

Wie findet Ihr die Ergebnisse ? Welche Schärfeverläufe gefallen Euch am besten ??
Habt Ihr auch Erfahrungen mit dem oder anderem vorgestellten Zubehör ??
Seid Ihr Makroprofis oder habt Ihr sonst nach Fragen und Anregungen??
Kommentiert hier, auf Facebook oder auf einer der anderen Plattformen wo die Bilder auftauchen oder sendet mir eine E-Mail.

Ich freue mich von Euch zu hören und bis zum nächsten mal.

Tim

Donnerstag, 2. Mai 2013

You got to Move like Jackson


Hallo Zusammen,

heute melde ich mich mal wieder zurück. In letzter Zeit bin ich im Punkto bloggen etwas nachlässig gewesen. Ich gelobe aber Besserung.

Heute wollte ich Euch einmal eines meiner letzten Projekte vorstellen.
Zur Werdegeschichte. Bei einem Vorgespräch zu einem Shooting offenbarte mir eines meiner Stammmodels, dass Sie gerne mal Bilder machen wollte im Style von Michael Jackson. Nach einigem Kopfzerbrechen haben wir uns darauf geeinigt, dass wir die Fotos als eine Art Gegenlichtaufnahme ausarbeiten wollen. Also, dass die Person im Vordergrund nur als Schattensilhouette zu erkennen ist. Dies hat natürlich den Vorteil, dass man nicht zu sehr auf die passende Garderobe achten muss, aber trotzdem ein sehr interessanter Bildeindruck entstehen würde.

Anlässlich eines Fotografen-und Modelstammtisches stellte sich dann heraus, dass ein Fotografen Freund von mir, Thomas der ein Studio zu Hause besitzt, ebenfalls eine Bildidee hat, in die unser Model passen würde. Da bot es sich an, die beiden Shootings hintereinander zu planen.

Das Model um das es sich dreht ist Jenny alias Lady Sunshine, der Ihr hier auch schon in dem Beitrag Auf der Suche nach der Beauty Retusche begegnet seid.

Fotografiert habe ich natürlich mit meiner Kamera EOS 50D und meinem fast immer drauf Objektiv Canon EF-S 60 mm 2,8.
Für den Studioaufbau dachte ich an einen harten Kontrast zwischen Vorder- und Hintergrund. Da lag es nahe, dass die Wahl auf den weißen Hintergrund viel. Für die Beleuchtung sorgten zwei Studioblitze die direkt auf den Hintergrund gerichtet waren.

 

Back Light by Tim Theissen

 

Als Erklärung: Da die Belichtung des Sets auf den Hintergrund vorgenommen wurde wird die Person im Vordergrund zu dunkel abgebildet. Dies ist also der selbe Effekt als wenn man Bilder von einer Person macht die z.B. die Sonne hinter sich hat. Die Kamera würde in diesem Fall auf die Helligkeit des Hintergrunds einmessen. Da aber kein direktes Licht mehr auf die Person fällt erscheint diese dunkel. Ausnahme selbstverständlich wenn man auf Spotmessung umstellt und tatsächlich das einfallende Licht im Gesicht misst. Bei der Methode wird der Hintergrund jedoch überbelichtet und frisst aus.

Da das Licht durch den weißen Hintergrund noch zu Stark auf die Person im Vordergrund reflektiert wurde, habe ich eine Blende f13 gewählt um dem Effekt etwas entgegenzuwirken.  Der Hintergrund war auch leicht überbelichtet, also ausgefressen eingemessen, um einen wirklich weißen Hintergrund zu bekommen ohne jegliche Zeichnung.

Hier nun das erste Ergebnis OOC ( Out of Cam )

THF_MG-4217

Wie man sehr schön erkennen kann ist der Hintergrund wie aus einer Waschmittelwerbung, weißer als Weiß :-).
Auch sehr schön erkennt man wie das Licht auf dem Boden an Intensivität abnimmt, da dort kein direktes Blitzlicht mehr einwirkt.
Bei der ersten Betrachtung der Bilder auf dem Kameramonitor sah ich die Zeichnung des weißen Oberteils und der weißen Stulpen an Jenny´s Outfit. Ich dachte mir, dass sollte man im Gegensatz zu der ursprünglichen Planung vielleicht erhalten um dem Bild ein wenig Plastizität zu geben.

Zu Hause angekommen habe ich die Bilder begutachtet und meine Highlights rausgefischt.  Nun ging es an die weitere Bearbeitung.

Fotografiert wurde natürlich im RAW Format, so dass es noch genug Möglichkeiten gab die Schönheitsfehler der abfallenden Belichtung auf dem Boden zu korrigieren.

Die Bearbeitung im einzelnen umfasste:

- Im RAW Convertor wurde ein Verlaufsfilter auf dem unteren Bildteil gelegt um den Lichtabfall auszubessern. Hier wurde die Lichter angehoben und die Tiefen ebenfalls aufgehellt.

-  Im Gesamtbild wurde die Grundbelichtung ebenfalls noch etwas angehoben und der Kontrast erhöht. Auch habe ich die Tiefen wiederum etwas aufgehellt, die Lichter angehoben. Dann habe ich den Schwarzwert erhöht, also die Farbe schwarz im Bild dunkler gemacht, damit die hellen Konturen vom Oberteil nur noch fast Schemenhaft erscheinen. Zu guter Letzt habe ich die Klarheit, also den Mitteltonkontrast gesenkt um alles im allem das Bild ein wenig weicher und runder zu machen.

Damit war die eigentliche Bearbeitung auch schon fertig. Ich glaube ich mache nur noch solche aufnahmen :-D .

THF_MG-4217-41

Hier nun die fertige Serie aller entstandenen Bilder

THF_MG-4222-42THF_MG-4230-44THF_MG-4232-45THF_MG-4241-46THF_MG-4246-47THF_MG-4229-22-43

Da die liebe Jenny ein sehr großer Michael Jackson Fan ist, wollte Sie die entstandenen Bilder gerne als Collage haben.  Also habe ich mich daran gemacht die Bilder zu einer Collage zusammenzufügen.
Das Ergebnis

Collage

 

Ich hoffe Euch gefallen die Bilder. Kommentare sind gerne gesehen. Wie hättet Ihr dieses Thema umgesetzt ?!

Gerne stehe ich Euch auch für weitere Fragen zu dieser Bilderserie, einer der anderen oder Bearbeitung zur Stelle.

Dann bis zum nächsten Mal.

Tim

Dienstag, 12. März 2013

Auf der Suche nach fliegenden Objekten

Hallo zusammen,
ich darf mich ja geehrt fühlen einer illustren Truppe von Fotografen aus Mönchengladbach anzugehören. Dort stellen wir uns dann schon mal in regelmäßigen Abständen Themen die von allen beteiligten fotografisch bearbeitet werden sollen.
Das Thema das auf der Tagesordnung stand war:
''Fotografiere ein Objekt, dass schwebt. Dieses soll nicht von alleine Fliegen können, wie ein Vogel oder Flugzeug.''
Uff, dachte ich mir. Etwas was fliegt... ein Vogel... ach neee. Blätter im Wind.....auch langweilig. Also auf ging es zum Brainstorming mit meiner Freundin. Nach kurzem Grübeln die erste brauchbare Idee. Ein Tuch das durch die Luft schwebt. Coole Idee, dachte ich mir. Nach weiterer Überlegung kam dann die Frage: Wo machen wir das Foto. Im Wohnzimmer ??? Neee.... Hintergrund doof. Im Garten????.....Wind nicht kontrollierbar. Ach ja, wie bekommen wir denn etwas mehr Luftwiederstand unter das Tuch.??  Ventilator ! Haben wir gar nicht. Föhn ?! ... Irgendwie war die Idee gar nicht mehr so gut wie am Anfang. Was neues musste her.
Da kam mir dann der rettende Einfall. Ich hatte mal in einem Making Off Shooting Video gesehen wie das Model scheinbar einen Wasserball in den Händen hielt, der durch das Zusammendrücken einer Wasserflasche erzeugt wurde. Geht das auch unter nicht Studiobedingungen ???
Um die Bewegung des Wassers richtig einzufrieren braucht man eine hohe Verschlusszeit. Zur Verfügung stand mir dafür nur mein Systemblitz. Mein Canon 430 EX II.  Versuch macht klug. Location war schnell gefunden. Terrasse. Als Hintergrund wählte ich die schwarze Seite meines 5 in 1 Reflektors.  Gesagt getan. Kamera rauf auf mein Stativ. Als Objektiv, wie sollte es anders sein, das 60 mm EFS 2,8 Macro. Blitz auf die Kamera. Highspeed-Synchronisation am Blitz an, damit die schnellen Verschlusszeiten realisierbar sind.
Hier mal die Eckdaten der Bilder: ISO 400; Blende 4,0; 1/5000 sek.; manuelle Fokussierung; Blitz im TTL Mode
 THF_MG_3399 THF_MG_3406 THF_MG_3407 THF_MG_3409

10 Liter Wasser später hatte meine Freundin an der Flasche nasse Füße und es wurde auch langsam kalt. Das waren nun die vier Bilder, bei denen der Auslöser zur richtigen Zeit gedrückt wurde. Also zurück in die warme Wohnung. Bei erster Durchsicht gefielen mir die Bilder Nr. 1 und 3 sehr gut, da dort das Wasser ein schönes Gebilde gezaubert hat. Ich habe mich dann für die Nummer 3 entschieden da ich die Form am interessantesten fand.
Um den knüseligen Hintergrund aus dem Bild zu bekommen, habe ich das Wassergebilde mit Hilfe einer Auswahl komplett Freigestellt und auf einen neuen Verlaufshintergrund gesetzt. Zum Abschluss und um die Farbe des Wassers ein wenig an die Farbe des Hintergrunds anzupassen, habe ich noch etwas an den Farbreglern gespielt.
Hier nun das fertige Ergebnis.
THF_MG_3407
Ich finde es für den ersten Versuch sehr gelungen. Wie gefällt Euch das Bild ??
Was habt Ihr schon für Fotoexperimente gemacht ?? Würde mich über Kommentare und Anregungen freuen.
Bis zum nächsten Mal.
Tim

Samstag, 26. Januar 2013

Auf der Suche nach der Beauty Retusche

 

Hallo zusammen,

heute wollte ich euch einmal eine neue Art der Hautbearbeitung präsentieren.

Bei einer nächtlichen Aktion “Ich lese jetzt das Internet leer” bin ich bei YouTube auf ein Video gestoßen, dass über die Bearbeitung der Haut im Fashion Portrait handelte. Die dort vorgestellte Art der Bearbeitung hatte in mir die Neugier geweckt das auch einmal auszuprobieren. Vorweg angemerkt möchte ich sagen, dass ich normalerweise kein Fan von extremer Hautglättung bin. Aber ich muss doch gestehen, dass es Aufnahmen gibt, oder aber auch Wünsche, die dieses schon einmal fordern. Bis jetzt benutzte ich einen vorgefertigten Filter der Nik Software, den Dynamic Skin Softener. Mit den Ergebnissen dieses Filters bin ich an sich zufrieden. Finde jedoch, dass die Haut teilweise sehr speckig wirkt.  Bei diesem Filter kann man mittels Pipette den Hautfarbton aufnehmen und dann mittels der Regler die Intensität des Filters und der Hautglättung einstellenimage.

Wie schon oben erwähnt leistet der Filter an sich gute Dienste und ich glaube nicht, dass ich diesen so schnell nicht mehr benutzen werde.  Der Nachteil an diesem Filter ist jedoch die Beschränkung der Farbe. Wenn man ein Portrait mit Schatten hat, also keine gleichmäßige Ausleuchtung wird es kniffelig. Man könnte jetzt natürlich 2-3 Filter aufeinandersetzten in den verschiedenen Hauttönen, dann wirkt das ganze aber schnell overdosed. Für eine schnelle, sanfte bis starke Glättung ist der Filter super. Auch toll ist, dass eine neue Ebene mit dem Filter angelegt wird. Ist der Effekt zu stark, einfach die Ebenendeckkraft zurücknehmen. Wenn man Bereiche ausgespart haben möchte, kann man am schnellsten auch einfach die Bereiche aus der Filterebene ausradieren oder ausmaskieren.

So nun aber auch genug von diesem Filter, weil darum soll es ja gar nicht gehen .

Zur Info hier einmal der Link zu dem YouTube Video

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=zDuCEh-chBU

Also habe ich mir einen Block geschnappt und das ganze Prozedere beim Video sehen mitgeschrieben.

Als “Opferbild” für den Test habe ich mir ein Bild aus einem Shooting mit Jenny aus Dezember 2012 ausgesucht. Nicht das ich der Ansicht bin das dieses Bild dies besonders nötig hat, aber ich fand das es sehr gut zu so einer Bearbeitung passt. Gleichzeitig ist es eines meiner Lieblingsbilder aus diesem Shooting.

image

 

Aufgenommen wurde das Bild im RAW Format. Bei der Entwicklung habe ich meine üblichen Einstellungen vorgenommen. Die Kontrasterhöhung etwas nachschärfen und die Belichtung etwas anpassen.

Wie man auf dem Bild erkennt, gibt es hier und da noch ein paar Unebenheiten in der Haut. Solche Unebenheiten entferne ich auf Bildern grundsätzlich. Ich versuche ein Bild so sauber wie möglich zu machen. Nicht aus dem Grund, dass ich finde dass Hochglanzbilder auf Zeitschriften etc. das non plus Ultra des Schönheitsideals sind. Ecken und Kanten können manchmal mehr aussagen als schöne glatte Haut. Ich finde nur je `sauberer´ das Bild ist, um so mehr wirkt das Motiv. Dieses Kredo wende ich auch bei Kleidung und Hintergründen an oder versuche es zumindest. Probiert es einmal selber, es macht einen Unterschied.

Nun zurück zum Thema. Als nächstes legte ich eine ebenen Kopie des Bildes an in dem ich alle störenden Elemente eliminierte. image

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich hoffe, dass man die kleinen Veränderungen bemerken kann.

So bis hier hin ist dies mein Standardablauf in der Bearbeitung, nun ging es an die Anweisungen aus dem Video.

Als erstes legte ich zwei weitere Kopien der Ebene an, diese wurden dann umbenannt in :

- Ton& Farbwerte

- Strukturen

 

image

 

 

Auf die Ebene “Ton & Farbwerte” wendete ich den Gauschen Weichzeiner an. Den Radius stellte ich, wie im Tutorial, auf 10 Pixel.

Das Ergebnis war ein schönes verschwommenes Bild.

 

Auf die Ebene Strukturen kam nun eine Einstellungsebene `Helligkeit & Kontrast´. Den Wert des Kontrastes auf –50 und das Häkchen auf `Früheren Wert verwenden´.

image

Dann auf die Ebene einen Hochpassfilter mit einem Radius von 10 Pixeln. Danach den ebenen Stil auf `lineares Licht´ stellen.

 

 

 

Im Video wird nun ein Trick angewendet welcher hilft Unebenheiten zu erkennen. Hierfür legt man auf die Ebene “Strukturen” eine weitere Einstellungsebene `Tonwertkorrektur´. Diese wird dann entsprechend angepasst, bis man alles gut erkennt.

Jetzt zum Stempelwerkzeug greifen, die Deckkraft auf 100 % stellen und alles Wegstempeln was einen stört.

Für mich kam an dieser Stelle der Vorteil dieser Bearbeitung. An diesem Punkt kann man selber entscheiden wo man was glätten und oder eliminieren möchte. Von Plastikglatt bis nur die gröbsten Unebenheiten wegmachen ist alles möglich. Ich entschied mich nicht zu viel wegzunehmen, da ich finde, dass Haut immer noch ein wenig Struktur braucht, aber das ist reine Geschmacksache.

Wenn man mit der am meisten Zeit raubenden Stelle der Bearbeitung fertig ist, kann man nun die Einstellungsebene `Tonwertkorrektur´ löschen. Der König hat seine Schuldigkeit getan, der König kann gehen.

Die noch weichgezeichnete Ebene Ton & Farbwerte wird nun dupliziert. Darauf wird ein der Filter `Matter machen´ angewendet. Radius 32 Pixel, Schwellwert 34 Stufen. Dadurch bekommt das Bild eine gleichmäßigere Tonung. Nun wird eine Ebenen Maske darauf angewendet und die Haut frei maskiert. image

 

Da die Ebene Strukturen den Stil Lineares Licht hat, wird nun nur die Haut von der Aktion Weichzeichnen betroffen. Der Rest des Bildes erhält durch den Hochpassfilter etwas zusätzliche Schärfe.

 

Nun erstelle ich wie gezeigt, eine neue leere Ebene um in dieser mit Pipette und Pinsel noch übrig gebliebene Schatten und Flecken zu entfernen. Man achte auf den Bereich um die Nase und der Wange, hier mal ein Vorher/Nachher.

imageimage

Dann alle Ebenen auf eine reduzieren, Ebenenmodus auf weiches Licht stellen und auf diese neue ebene den `Hochpassfilter´ mit einem Radius von 6 Pixeln anwenden.

Zum Schluss habe ich noch eine Ebenen Korrektur angewendet und habe die Sättigung (-14) aus der Haut genommen um etwas mehr das Make- Up zu betonen. Dafür habe ich eine Ebenenmaske angewendet und die Augen und die Lippen ausgespart.

Da es sich um ein Portrait handelte habe ich als finales Tuning mittels der Objektivkorrektur eine ganz leichte Vignette angewendet. Ich benutze gerne die Vignette der Objektivkorrektur, da diese recht sanft ans Werk geht. Zu guter Letzt dann noch meine Signatur drunter und fertig.

So zum Schluss noch mal ein vorher/nachher.

image                image

An dieser Stelle noch einmal ein ganz großes Dankeschön an mein Model Jenny   www.model-kartei.de/sedcards/model/75024/lady-sunshine/

und vielen lieben Dank für das Make Up an meine Visa Charlotte    http://www.pinkysally.de/

Aufgenommen wurden die Bilder selbstverständlich im Top Light Studio   http://www.top-light-studio.de/

Diese Art der Bearbeitung wird bestimmt nicht meine Favorisierte Art, aber für besondere Bilder oder Effekte finde ich diese sehr schön.

Was haltet Ihr von den Bildern und der Bearbeitungsart ?? Wie bearbeitet Ihr eure Bilder ?? Gebt mir einen Kommentar und lasst es mich wissen.

Bis zum nächsten mal

TIM

Samstag, 5. Januar 2013

Auf der Suche nach dem Familienbild

Auf einer Glühweinparty kam Mitte November ein befreundetes Pärchen auf mich zu und fragte, ob ich nicht ein paar Familienbilder von ihnen und den beiden Kindern machen könnte. Es sollten unter anderem Weihnachtsgeschenke für die Familie werden.

Kurz überlegt und natürlich zugesagt. Ich hatte vor einem guten Jahr schon mal die Familie von einem Bekannten vor der Linse, von daher machte ich mir um die Ideenfindung keine Sorge. Termin war auch schnell gefunden und natürlich fand das ganze wieder einmal im Top-Light-Studio in Mönchengladbach statt.

Fotografiert habe ich natürlich wieder mit meiner Canon 50D, als Objektiv benutzte ich mein Lieblingsobjektiv fürs Studio dem Canon EFS 60mm 2,8 Macro. Durch den Crop Faktor der Kamera von 1,6 ergibt sich eine schöne Portraitbrennweite und es ist sehr scharf in der Abbildung. Fotografiert wurde natürlich in RAW.

Die beiden Kinder waren sehr aufgeweckt und hatten schon vor dem Shooting sehr viel Spaß an der Sache. Der `Kostümfundus´ im Studio regte die Fantasie an und das Eis war schnell gebrochen. Nur die Eltern wirkten anfangs noch etwas unsicher, was sich aber nach den ersten Bildern schnell änderte.

Als Anfangsset wählte ich meinen Aufbau für Portraits.

Portrait Light by Guest User

Ich verwendete eine große Softbox 60x40 schräg von oben. Darunter einen Reflektor zum Aufhellen des Gesichtes. Zwei Striplight´s mit Wabe von hinten rechts und links zum aufhellen der Konturen. Für den Hintergrund einen 10’’ Reflektor mit Wabe um einen Lichtpunkt auf den Hintergrund zu setzten um die Personen vom Hintergrund Freizustellen. Dies erzeugt eine Dreidimensionalität im Raum, da sich der Hintergrund vom Objekt abhebt. Als Hintergrund verwendete ich grau, da ich finde das dies bei Portraits den schönsten Rahmen gibt.

Dieser Aufbau ist bei mir ein Standard mit dem ich zu 99% immer anfange. Hier erhält man die ersten schönen Bilder und die Personen können sich an die Umgebung gewöhnen.

 

 

Hier nun die ersten Ergebnisse

THF_MG_2467

 

THF_MG_2487

 

 

 

 

 

 

 

 

THF_MG_2502

 

 

 

 

 

THF_MG_2482

 

So nun waren die ersten Bilder im Kasten. Auf ging´s zum nächsten Aufbau.

Group Light by Guest User

Da nun auch Gruppenaufnahmen kommen sollten und stehende Portriats entschloss ich mich für einen Umbau. Von rechts setzte ich eine große Octabox ein. Die Softbox wechselte auf die linke Seite um Licht von beiden Seiten zu erhalten. Die beiden anderen Blitzköpfe blieben in Ihrer ursprünglichen Position.

Beim Fotografieren von mehreren Personen muss man immer darauf achten das der Schatten der einen Person nicht die andere verdeckt. Auch muss man je nach Objektiv und Stellung der Personen mit der Blende nach unten, da sich sonst schnell eine Unschärfe einstellt.

Diesen Aufbau verwende ich auch gerne bei voll ausgeleuchteten stehenden Portraits.

 

So genug der Theorie hier nun die Ergebnisse.

                                                 THF_MG_2506                      THF_MG_2513

THF_MG_2545                         THF_MG_2593

 

THF_MG_2562

 

 

Bei diesem Bild habe ich die Position der Blitze mit nach unten korrigiert, da sonst das Licht über die Personen hinweg leuchtet.

 

 

 

 

 

Da Weihnachten vor der Tür stand kam man an dem Thema ja nicht vorbei. Was würde sich da mehr anbieten, als zwei kleine Nikoläuse auf dem Weg zum Einsatz.

THF_MG_2604                             THF_MG_2609

Zu guter Letzt hatte ich noch eine Idee für ein Familienbild im Bild im Bild. Ausgangspunkt waren Einzel Portraits mit einem Bilderrahmen. Darin sollte dann mittels EBV jeweils das Portrait des anderen auftauchen.

Hier nun die Ausgangsbilder mit dem Rahmen. Die Bilder wurden dann etwas zurechtgeschnitten und dann jeweils in die anderen eingefügt.

 THF_MG_2535 THF_MG_2537 THF_MG_2539 THF_MG_2543

Hier nun das fertige Ergebnis.

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Bei der Bearbeitung der Bilder habe ich mich auf ein nötiges beschränkt. Hier und da ein paar Hautunebenheiten entfernt, ein paar Fuseln von Kleidung und der gleichen. In der RAW Entwicklung wurde auch nur der Kontrast etwas angepasst und hier und auch mal die Belichtung.  Alles im allem recht wenig. Aber das sind ja auch Familienportraits und keine Beauty Shoots, dass ist zumindest meine Meinung.

Ich habe mich sehr über dieses Shooting gefreut und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich danke auch meinen Models für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.

Ich hoffe Euch gefallen die Bilder. Für Anregung und konstruktive Kritik bin ich jederzeit offen. Über eure Kommentare freue ich mich.

 

Bis zum nächsten mal euer

TIM