Sonntag, 29. Juni 2014

Lichtformer für Systemblitze

 

Hallo zusammen,

heute geht es im Blog um entfesselndes Blitzen.
Entfesselnd Blitzen ist, wenn der Systemblitz nicht auf der Kamera montiert ist, sondern z.B. auf einem Stativ.

Dafür braucht man folgendes:

- Kamera
- Systemblitz
- Funkauslöser oder ein Synchro-Kabel
- Lampenstativ
- Blitzhalter für das Stativ

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Die Funkauslöser die ich verwende sind die Yongnuo YN-622 C. Sie bieten die Möglichkeit den Blitz per E-TTL zu steuern.

 

 

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Systemblitz habe ich zur Zeit zwei im Gebrauch.
1. Den Canon 430 EX II der auch E-TTL unterstützt
2. Den Yongnuo Speedlite YN560-II. Dieser Blitz kann nur Manuel.

 

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Sehr schön erkennen kann man, dass der Yongnuo vom Gehäuse und Reflektor größer ist.
Die Leistung des Yongnuo Blitzes ist 58.
Der Canon Blitz kommt mit einer Leitzahl von 43.

 

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Das ist der Schirmneiger, den ich verwende um den Blitz auf ein Stativ zu montieren. Er bietet die Möglichkeit den Blitz zu neigen und hat eine Aufnahme für einen Schirm.

 

 

 

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Den zweiten Adapter den ich verwende ich ein Blitzhalter mit Bowens Anschluss. Dieser Anschluss ( hier der Ring ) bietet die Möglichkeit Softboxen oder andere Lichtformer an diesen Adapter zu montieren. Auf dem Foto sieht man, dass ich den Schirmneiger an diesen Halter montiert habe, dazu aber später mehr.

 

 

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Das sind meine zwei Lampenstative. Klein, leicht und handlich. Auch auf dem Foto zu sehen ist ein Stativgalgen. Hiermit lässt sich der Blitz aus der Mitte den Statives ausrichten.

 

 

 

Um das ganze abzurunden, kann man nun einzelne Lichtformer auf die Stative / Blitze montieren. Ich habe zur Zeit zwei Varianten in Gebrauch.

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84 cm Durchlichtschirme. Der Blitz wirft das Licht durch den halbtransparenten Stoff.

 

 

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85 cm faltbarer Beauty Dish.

 

 

 

Alle diese Lichtformer haben unterschiedlichen Einfluss auf das Licht. Darum geht es heute. Aber fangen wir mal mit dem Kompliziertesten an.

Der Beauty Dish

Lichtformer wie Softboxen oder Schirme, sollen das Licht des Blitzes weicher zeichnen um harte Schatten zu verhindern. Der Beuty Dish schafft einen Mittelweg zwischen harten und weichen Schatten oder Licht. In der Mitte sitzt ein kleiner Reflektor der die Lichtquelle abdeckt. Das Licht strahlt in diesen Reflektor wird von dort aus zurückgeworfen und über den eigentlichen Reflektor parabolartig nach vorne geleitet. Dieses ist der weiche Teil des Lichtes. Gleichzeitig strahlt das Licht seitlich an dem mittleren Reflektor vorbei, direkt in den äußeren Reflektor. Dieses ist ein härterer Teil des Lichtes. Das Licht ist somit kontrastreicher als mit einer Softbox und weicher als direkt aus dem Blitz.

Es gibt diesen Beauty Dish in den verschiedensten Ausführungen. Meistens sind Sie aus Metall mit silberne oder weißer inneren Beschichtung.

Ich habe mich für einen faltbaren Dish mit silbernen Beschichtung entschieden, aus folgendem Grund.

Mein Einsatz für diesen Reflektor ist Outdoor. Deshalb faltbar, weil einfacher zu transportieren. Silberne Beschichtung, da ich draußen einfach mehr Licht brauche. Eine weiße Beschichtung würde zu viel Licht schlucken. Darüber hinaus ist im  Lieferumfang eine weiße Abdeckung, mit der man den Dish in eine 85 cm Octabox ( Softbox ) verwandeln kann.

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Hier sieht man den zusammengepackten und halb aufgeklappten Beauty Dish der Firma Falcon Eyes. Zusammengepackt ist dieser Reflektor nicht größer als eine Fototasche.

Der Schirm

Schirme gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen.

- Durchlichtschirm
- Reflexschirm mit weißer, silberner oder goldener Innenbeschichtung.
- Größen bis 1,80 mtr. Durchmesser.

Der große Vorteil an den Schirmen ist, dass sie zusammengeklappt leicht zu transportieren sind.
Durchlichtschirme werfen allerding sehr viel Licht in alle Richtungen. Das Licht ist jedoch sehr weich. Reflexschirme sind je nach Innenbeschichtung etwas härter. Grundsätzlich haben diese jedoch ein etwas gerichtetes Licht.

Der Systemblitz hat auch noch einen Einfluss auf die Lichtverteilung.
Anders als beim Studioblitz, bei dem die Blitzröhre frei liegt und in alle Richtungen strahlen kann, hat man beim Systemblitz immer ein mehr gerichtetes Licht durch den Reflektor. Dies kann man mit den sogenannten Bouncern etwas abmildern. Aber man bekommt immer einen anderen Effekt als beim Studioblitz.

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Dies ist der Blitzbouncer oder auch gerne Joghurtbecher genannt. Er sorgt für eine Abstrahlung des Blitzlichtes im alle Richtungen. Kostet aber Leistung des Blitzes.

 

 

 

Ich zeige Euch nun nacheinander die verschiedenen Lichtformer Kombinationen und deren Auswirkung auf Leistung und härte des Lichtes. Ich habe mit jeder Kombination ein Bild mit der Zoomreflektor Einstellung 24 mm und 105 mm gemacht.
Die Entfernung des Blitzes zur Wand betrug ca. 1,3 mtr. Blitze wurden im manuellen Modus betrieben um keinen Einfluss der Automatik zu haben.

Canon 430 EX-II
Der Blitz wurde auf 1/4 Leistung gestellt.

Die folgenden Bilder sind ohne jeglichen Lichtformer gemacht. Die Leistung des Blitzes Betrug einen EV Wert von 13 1/3.

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24 mm Reflektorzoom.

 

 

 

 

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105 mm Reflektorzoom.
Man erkennt, dass der Lichtkreis in der Mitte durch den Zoom beeinträchtigt wird.

 

 

 

Die Schatten an der Wand sind erwartungsgemäß hart. Das Licht fällt außerhalb des Leuchtkreises auch sehr stark ab.

- Einsatz Blitzbouncer -

Die nächsten Bilder sind mit dem Blitzbouncer entstanden. Gemessen verliert der Blitz durch den Bouncer 2 EV nach unten, also zwei Blenden.
EV Wert 11 1/3

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24 mm Reflektorzoom

 

 

 

 

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105 mm Reflektorzoom.
Das Licht und die Schatten sind schon deutlich weicher. Der Lichtkreis ist auch deutlich größer. Nachteil ist der Verlust der Leistung um 2 Blenden. Der Zoom hat kaum Einfluss auf das Licht.

 

 

- Einsatz Blitzbouncer 45° Neigung -

Eine weitere Möglichkeit wäre die Decke als Reflektor zu nutzen. Ein mit 45° nach oben geklappter Kopf mit Bouncer habe ich für mich bis jetzt immer am praktikabelsten empfunden. Verlust der Leistung ist 1/3 Blende. EV Wert 11.

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24 mm Reflektorzoom

 

 

 

 

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105 mm Reflektorzoom.
Das Licht ist noch mal weicher geworden. Auch finde ich persönlich die Lichtstimmung schöner.

 

 

 

- Einsatz Reflektorschirm+Bouncer -

Nun kommt der Durchlichtschirm zum Einsatz. Gemessen mit einem EV Wert von 11 Schluckt der Schirm kein weiteres Licht wie mit dem Bouncer. Um die Lichtverteilung im Schirm zu verbessern benutze ich in den Lichtformern immer den Bouncer.

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24 mm Reflektorzoom

 

 

 

 

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105 mm Reflektorzoom.
Hier sieht man sehr schön den Effekt des weichen Lichtes. Die Schatten werden weicher. Durch das Streulicht das der Schirm in alle Richtungen abgibt, ist die ganze Szene auch harmonischer ausgeleuchtet.
--UPS Kaffeetasse im Bild--

 

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Hier kann man die Lichtverteilung des Blitzes im Schirm erkennen. Da der Systemblitz relativ hoch steht konzentriert sich das Licht in der oberen Hälfte des Schirmes. Auch erkennt man das Licht, das nach hinten geworfen wird.

 

- Einsatz Beuty Dish -

So nun kommt der Beauty Dish zum Einsatz. Der Dish kommt bei einer Leistung 1/4 mit einem EV Wert von 10 1/3. Das sind schon ganze drei Blenden weniger Licht als ohne Reflektoren und 1 Blende weniger als mit Schirm. Um die Fotos jetzt noch vernünftig zu machen, habe ich die Leistung des Blitzes auf 1/2 erhöht

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Bei der Montage des Blitzes habe ich ebenfalls den Schirmneiger eingesetzt. Der Grund dafür ist, dass der Blitzkopf möglichst weit in den Reflektor reinreicht. Damit erreicht man, dass sich das Licht durch den Bouncer durch den ganzen Dish einigermaßen gleichmäßig verteilt.
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Da der Funkempfänger E-TTL verarbeitet, ist der Blitz bequem über das Kameramenü einzustellen.

 

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24 mm Reflektorzoom

 

 

 

 

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105 mm Reflektorzoom
Unterschiede zwischen 24 und 105 mm Zoom gibt es so gut wie nicht. Der Lichtkreis ist in der Verteilung etwas anders, aber nicht wirklich von Bedeutung. Man erkennt sehr schön, dass die Schatten der Blüten weicher sind, aber die an der Cup-Cake Lampe noch relativ hart sind.

 

Wie schon erwähnt, ist beim Lieferumfang des Beauty Dish eine Hülle bei um diesen in eine Softbox zu verwandeln. Die folgenden Bilder zeigen den Effekt der 85 cm Octabox. Durch diese Hülle kommt es zu einem weiteren Lichtverlust von 1/3.

 

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24 mm Reflektorzoom

 

 

 

 

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105 mm Reflektorzoom
Sehr schön zu erkennen, dass fast alle Schatten eliminiert werden. Die Schatten von den Blüten sind so gut wie nicht mehr vorhanden. Auch die Schatten der Cup-Cake Lampe sind deutlich weicher.

 

Wie schon beim Schirm seht Ihr an den folgenden Bildern die Lichtverteilung im Beauty Disch.

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Die Lichtverteilung mit einem Studioblitz wäre wahrscheinlich gleichmäßiger. Man kann aber nicht meckern. Durch den Bouncer und das weite hineinragen des Blitzes in den Reflektor ist die Verteilung des Lichtes sehr gut.

Noch eine kleine Anmerkung zu weichem Licht am Rande. Nur mit einem Schirm oder einer Softbox hat man nicht immer unbedingt automatisch weiches/schattenfreies Licht. Der Zusammenhang zwischen Größe des Lichtformers und Abstand Objekt spielt hier auch eine Große Rolle. Auch die weiche Octabox hat beim entsprechendem Abstand hartes Licht.

Alles im allem bin ich mit meiner Anschaffung sehr zufrieden. Bei einem Kaufpreis von ca. 75,00 € kann man auch da nicht meckern. Am vergangenen Wochenende habe ich ihn bereits bei einem Outdoor Shooting getestet und bin doch sehr zufrieden mit den Ergebnissen.

Falls in diesem oder einem anderen Beitrag Begriffe vorkommen mit denen Ihr nichts anfangen könnt, lege ich Euch mein Glossar ans Herz. Hier habe ich versucht mit relativ einfachen Worten diese zu erklären. Falls trotzdem was nicht verständlich sein sollte, dürft Ihr gerne fragen.

Ich hoffe, dass ich Euch einen kurzen Einblick in die verschiedenen Lichtformer geben konnte. Es lohnt sich auf jeden Fall, den Blitz von der Kamera zu nehmen und entsprechend entfesselt zu verwenden.

Habt Ihr auch Erfahrungen mit entfesseltem Blitzen ??? Welches Equipment bevorzugt Ihr ?? Schreib mir einen Kommentar mit Euren Ansichten.

Ich würde mich freuen etwas von Euch zu lesen.

 

Bis zum nächsten mal wünsche ich Euch immer gutes Licht und einen passenden Lichtformer.

 

Tim

Mittwoch, 25. Juni 2014

Follow my Week–24-25/14

 

Hallo zusammen,

schon wieder habe ich es nicht geschafft, wenigstens den Wochenrückblick auf dem laufenden zu halten. Aber die Wochen sind auch so schnell vorbei.

Es gab in den letzten zwei Wochen ein paar Neuerungen und ich habe mich mit grundsätzlichen Fragen auseinander gesetzt.

In der letzten Zeit treibe ich mich wieder viel in der Model Kartei herum. Eigentlich um mich für ein paar Ideen inspirieren zu lassen.
Bei der ganzen Stöberei bin ich auf eine Jobausschreibung gestoßen, die mich auf Anhieb interessiert hat. Es geht hierbei um ein Portrait und Gruppenshooting für ein Maid Café.
Ein Maid Café ist eine Art Cosplay Cafe (BESCHREIBUNG). Die Idee stammt aus Japan. Ich bin zwar nicht der Manga und Cosplayer aber finde die Kostüme und Figuren sehr interessant.
Ich habe dann auch tatsächlich die Zusage für die Fotos bekommen und mich richtig gefreut.
Das ganze soll am kommenden Wochenende steigen. Daumen drücken dass sich das Wetter hält, da es Outdoor stattfindet.

Ich habe mir auch direkt mal was neues für meine Fotoausrüstung gegönnt.
Einen zusammenfaltbaren Beauty-Dish.

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85 cm Durchmesser, dass kann schon was

Ich werde ihn dann in einem anderen Beitrag richtig vorstellen und dafür schon am Wochenende testen.

Am Feiertag (Frohnleichnam) war ich auch mit der Kamera unterwegs. Die liebe Straw Berrieh und ich hatten ein Shooting. Wir hatten uns Outdoor in der Nähe des Braunkohletagebaus in einer verlassenen Baumschule getroffen.
Ich finde, die Bilder sind sehr gut geworden.

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Die sitzenden Bilder sind unter Einsatz unerträglicher Schmerzen und Qualen entstanden. Leider hat die liebe Straw Berrieh auf einem Ameisenhaufen gesessen. Der Stimmung tat dies aber keinen Abbruch, so muss ein Model eben sein.

Was neues im Blog gab es auch. Meine Auseinandersetzung mit der Food – Photographie. Oder zumindest der Versuch. Habt Ihr nicht gesehen ?? Hier noch mal der Link   --> FOOD-PHOTOGRAPHIE

Ich habe ja lange mit mir gehadert, ob ich bei Adobe ein Abo für die Programme abschließen soll. Nun, ich konnte einfach nicht mehr wiederstehen, zumal der Preis auch mit 12,29 € / Monat nicht wirklich viel ist. Da kann man jetzt drüber streiten, ob sich das wirklich lohnt, ob das der Weisheit letzter Schluss ist etc. etc. Ich bin auf jeden Fall zufrieden.

WELCOME TO MY PC : Adobe Lightroom 5.5 und Photoshop CC !!! Whoppa !!

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In den letzten Wochen fülle ich einen riesigen Wunschzettel auf Amazon aus, in dem ich alles sammle was ich gerne noch an Fotoausrüstung haben möchte. Da kam dann auf einmal die Frage auf, wo stecke ich das eigentlich alles rein ?? Meine jetzige Fototasche ist auch schon gut voll. Nun habe ich mir überlegt was soll es werden. Etwas großes wo alles reingeht oder lieber mehrere kleinere. Die Entscheidung ist aber gefallen. Die nächste Fototasche wird eine

LOEWE PRO MAGNUM 650 AW

Hier ist definitiv der Name Programm. Das ist schon keine Tasche mehr sondern fast ein Schrank. Ein Werbespruch von Loewe Pro war mal “..wenn diese Tasche voll gepackt ist, brauchen Sie einen Assistenten zum tragen …” Den Vorteil daran sehe ich, dass ich nichts mehr extra in Taschen mitnehmen muss, sondern das ganze Equipment dabei habe. Auch meine, hoffentlich noch wachsende, Strobisten Ausrüstung.
Nun muss ich nur noch die knapp 200 € auftreiben um mir das Schätzchen zu kaufen. Hatte ich schon erwähnt, dass ich mich gerne sponsern lasse ?!?!
Wer möchte kann sich gerne bei mir melden :-) !! Vielleicht sollte ich ein Spendenkonto einrichten ?!?!

Das war es auch schon wieder für dieses mal.

Was benutzt Ihr für Taschen für welches Equipment ?!
Bevorzugt Ihr es lieber kleiner und mehr !?

Hinterlasst mir doch einen Kommentar.

Alle Bilder von dem Shooting mit Straw Berrieh gibt es natürlich wieder auf Facebook, Google+ und Flickr. Schaut doch mal vorbei.

 

Also bis zum nächsten mal immer gutes Licht und eine große Fototasche.

 

Tim

Donnerstag, 19. Juni 2014

Food Photographie–Mit dem Makro in der Küche


Hallo zusammen,

wie schon im letzten Beitrag angekündigt habe ich mich durch einen Beitrag aus der Zeitung `Digitale Fotografie´ inspirieren lassen, die Küche einmal aus der Sicht meines Makro Objektives ins Auge zu nehmen.

Die Idee Stammt aus der Ausgabe 19/2014. Hier wurde beschrieben wie man ein Sommerliches Stillleben erzeugt.

 

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In dem Artikel wird gesagt, dass man für die Aufnahme am besten einen Leuchtkasten verwendet, der die Früchte sehr gut von unten durchleuchtet. Hier wird also eine Schale mit Wasser auf diesen Leuchtkasten gestellt und die Zitronenscheiben von oben fotografiert.

Einen Leuchtkasten hatte ich leider nicht zur Hand. Also habe ich überlegt, wie bekomme ich das auch ohne diesen hin.

Zuerst die Frage was soll das Ergebnis sein.

  • Die Fruchtscheiben sollen von Hinten durchleuchtet werden
  • Ebenfalls muss genug Licht von vorne kommen. Sonst gibt es ein Schattenbild
  • Es muss eine Makroaufnahme werden um die kleinen Blasen gut abzubilden.
  • Ideal wäre wenn die Zitronen anschließend leicht, locker und spritzig wirkt.

Zweitens die Equipment-Frage

  • Licht von vorne mittels Blitz. Am besten mit Schirm um es weicher zu machen
  • Licht von hinten. Ebenfalls Blitz. Reflektiert über eine Wand um eine gleichmäßige Ausleuchtung des ganzen Hintergrundes zu bekommen
  • Makroobjektiv.
  • Eine Glas Vase um die Zitronenscheiben in Sprudelwasser zu tauchen.

Jetzt zum Aufbau.

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Ich habe mal alles im Bild beschriftet. Die Zitronenscheiben habe ich auf Schaschlik Spieße gesteckt, damit diese Vertikal im Wasser stehen bleiben.

Der Yongnuo Blitz wirft sein Licht über die Fliesen an der Wand auf den Hintergrund. Die beiden Papier-Blitzdiffuser sorgen dabei für eine gleichmäßige Verteilung des Lichtes. Systemblitze habe die Eigenschaft, im Gegensatz zu Studioblitzen, das Licht zu Bündeln. Man bekommt also ein stark gerichtetes Licht. Die Diffusor verhindern das ein wenig.

Die Kamera ist auf meinem Makroschlitten montiert. Wir erinnern uns im Makrobereich erfolgt die Scharfstellung durch Veränderung der Entfernung zum Objekt. Das funktioniert am besten mit einem Makroschlitten.

Die Auslösung des Canon Blitzes erfolgt mittels Funkempfänger. Der Yongnuo arbeitet als Slave, also wird über das Blitzlicht des Canon ausgelöst.

Die Blitze arbeiten im Manuellen Modus und wurden mit dem Belichtungsmesser eingestellt. Die Einstellungen der Kamera ist 1/125 Sek. Belichtung und eine eine Blende f8,0 / f2,8, je nach Tiefenschärfe.

Hier nun mein Ergebnis:

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In der RAW Entwicklung sind noch ein paar Regler verschoben worden. Kontrast, Farbsättigung, Weißabgleich etc.

Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden !

Da ich jetzt einmal alles aufgebaut hatte, dachte ich mir ich könnte auch direkt mal ein Fotothema von meiner Fototruppe bearbeiten. Das Thema welches wir uns ausgesucht hatten war Food Photographie. Der Aufbau an sich wurde nicht geändert. Nur die Vase wurde entfernt.

In einer Küche sind natürlich potentielle Objekte schnell gefunden.

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Mein persönlicher Favorit ist die Tomate. Auch wenn ich dazu schon andere Meinungen gehört habe. Fall es jemand nicht erkennt, das grüne ist Brokkoli.

Zum Schluss wollte ich aber noch ein wenig mit Wasser matschen. Ich habe eine größere Vase genommen um mehr Platz zu haben.

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Also, dann werfen wir mal etwas ins Wasser.

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Es brauchte schon ein paar Auslösungen um den richtigen Moment einzufangen. Nach jedem Platsch war auch immer fleißig Scheiben putzen angesagt. Ein kleines Aquarium wäre für solche Aufnahmen besser gewesen. Da die Aktion aber auch recht spontan war, musste man halt sehen was man hat.

Ich war doch erstaunt, dass es recht reibungslos funktioniert hat. Ich habe wirklich wenige Bilder, auf denen zu früh oder zu spät ausgelöst wurde. Meistens gefiel mir die Form der Welle nicht. Probiert es einmal aus. Es macht wirklich Laune.

Ich hoffe, Euch gefallen die Bilder. Welches ist Euer Favorit und warum ?!
Schreibt mir Eure Meinungen in den Kommentar.

Ich habe auch schon eine neue Idee aus der Zeitschrift ins Auge gefasst.

Das war es dann auch schon wieder für heute.

Bis zum nächsten mal wünsche ich Euch immer gutes Licht und den Finger im richtigen Moment auf dem Auslöser.

Tim

Donnerstag, 12. Juni 2014

Follow my Week–22-23/14

 

Hallo zusammen,

schon wieder ist es mit leider nicht gelungen, wenigstens mit diesem Thema am Ball zu bleiben. Aber das Wetter war leider einfach zu schön und die freien Tage luden ein, mal die Seele baumeln zu lassen.

Aus diesem Grund gibt es leider auch nicht wirklich viel Neues.

Weiterhin bin ich immer noch an meiner Planung für das nächste Studioshooting. Eine Menge Schnipsel habe ich in meinem Kopf, aber Sie sind noch nicht richtig zusammengesetzt. Am schwierigsten im Moment ist es bei der Masse an Ideen wirklich die für mich wichtigsten rauszusuchen.

Des weiteren Habe ich eine neue Ausgabe von `Digitale Fotografie´ bekommen. Da kamen dann noch ein paar Ideen hinzu ….

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An einem ruhigen Wochenende habe ich dann mal meine Kamera geschnappt und bin mit meinem Makro Objektiv in die Küche gezogen. Die Idee zu diesen Fotos ist mir aus der Digital Fotografie Ausgabe 19/2014. Das Thema passt darüber hinaus noch zu einem, dass wir uns in meiner Fototruppe gestellt haben. Einen genauen Bericht dazu gibt es dann später.

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By the Way, ich hoffe Ihr habt alle das Unwetter, welches über NRW getobt hat gut überstanden. Ich hatte zuerst mit dem Gedanken gespielt, ein paar Bilder von Blitzen zu machen. Leider hat es aber so stark geregnet, das ich keinen trockenen Standort hatte. Hat jemand von Euch ein Bild gemacht ?!?
Würde mich freuen wenn Ihr Sie präsentieren würdet.

Das war es dann auch wieder für dieses mal. Diese Woche folgt dann auf jeden Fall noch der Beitrag zu der Küchen-Makro Fotografie.

Bis zum nächsten mal wünsche ich Euch immer gutes Licht und einen trockenen Standort um schöne Gewitter Bilder zu machen.

Tim

Mittwoch, 4. Juni 2014

Umgang mit dem Model

 

Hallo zusammen,

heute gibt es wieder einen kleinen Blick hinter die Kulissen.

Diesmal geht es um die Behandlung des Models das auf den Sensor gebannt werden soll. Mal abgesehen von Street- und Eventfotografie ist jedes Bild eine gestellte Situation. Da die Fotografie meines Erachtens ein Handwerk ist, sollte man einen gewissen Grad seiner Zeit in die Arbeit vor der Aufnahme stecken.

Es sollten also ein paar Grundregeln beachtet werden, um das Ergebnis zufriedenstellend hinzubekommen.

Hier nun ein paar sehr wichtige Eckpunkte:

  • Das Model muss der Bildidee entsprechend ausgewählt werden. Nehmt Euch auch Zeit um alle störenden Aspekte, Fuseln, Kleidungsfalten etc. zu entfernen.
  • Belichtung muss der Bildidee entsprechen. Soll es schattenfrei ausgeleuchtet sein oder sollen harte Kontraste dargestellt werden. Experimentiert mit der Belichtung. Sicher kann man eine Menge in der Bildbearbeitung ändern oder `retten´. Aber, je mehr Arbeit man in die Aufnahme steckt, desto weniger Arbeit hat man später mit dem Ergebnis. Darüber hinaus ist die Qualität die einer späteren Bearbeitung anschließend zu Grunde liegt auch wesentlich besser.
  • Vergesst die Bildbearbeitung. Stellt Euch vor Ihr müsstet die Bilder direkt aus der Kamera nutzen. Das schärft die Sinne.

Ein gutes Make Up, eine gute Beleuchtung und die richtige in Szene Setzung sind ein A und O.
Der Bildschnitt sollte ebenfalls schon fast endgültig sitzen. Späteres zuschneiden der Bilder kostet Qualität.

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Nun kommt aber noch eine weitere Wichtige Betrachtung hinzu
- Das Zwischenmenschliche -
Ziel sollte es auch sein, dass neben den Ergebnissen ein gewisser Wohlfühlfaktor besteht, es soll ja auch Spaß machen.

Ich habe einen Gewissen Kodex der aus einfachen, meiner Meinung nach normalen Umgangsformen besteht. Leider stelle ich aber auch immer wieder fest, das es wohl nicht so gebräuchlich ist wie ich immer denke.

Hier also nun die Punkte nach denen ich mich richte wenn es um Peoplefotografie geht.

Wichtige Punkte vor dem Shooting

  • Am besten ist ein Treffen vorab. Nicht immer wird dies wahrgenommen. Aber bei einem vorherigen Treffen kann man die Person die anschließend vor der Kamera steht einmal kennenlernen. Man baut eine kleine zwischenmenschliche Beziehung auf und kann sich ein wenig beschnuppern.
  • Genaue Absprachen wo die Grenzen sind. Nicht alles ist mit jeder Person umsetzbar. Dies sollte allerdings vorher abgesprochen werden, damit sich beim Fotografieren anschließend niemand überrumpelt vorkommt. Wenn alle Beteiligten wissen auf was sie sich einlassen wird die ganze Sache um so entspannter.
  • Auf keinen Fall überreden. Man kann Ideen vorschlagen, aber man muss auch ein Nein respektieren. Keiner fühlt sich wohl, wenn er nachher das Gefühl hat etwas getan zu haben, was man nicht wollte.
  • Bildideen gemeinsam finden. Die Person vor der Kamera in die Ideenfindung einbeziehen. Manchmal kommt man hier zusammen auf Ideen, auf die man alleine nicht gekommen wäre. Beispiele sind hier auch ein guter Ansatz um dies zu veranschaulichen und zu sehen wie ungefähr das fertige Bild aussehen soll.
  • Schwächen und Stärken ansprechen. Jeder hat sie, nicht jeder sieht sie oder will sie zugeben. Keine Versprechungen machen die nicht gehalten werden können. Ich probiere auch gerne was neues aus, dies spreche ich aber auch an. Eine Garantie das dass Ergebnis tatsächlich gut wird gibt es dann aber nicht.
  • Vertrag zum lesen vorlegen. Fragen und Änderungen können dann in Ruhe diskutiert werden und müssen nicht erst angesprochen werden, wenn es ums fotografieren geht

Wichtige Punkte beim Shooting

  • Vertrag fertig haben
    Mit allen evtl. Änderungen und Anpassungen die Ihr vorher besprochen habt.
  • Das Model ankommen lassen
    Gönnt Eurem Model 5-10 min Zeit sich an die Umgebung zu gewöhnen. Nicht jeder ist hier ein Vollprofi.
  • Kurze Besprechung des Ablaufes
    Ich lege mir gerne einen gewissen Fahrplan zurecht. Diesen gehe ich vorher immer einmal zusammen mit dem Model durch. So weiß jeder ungefähr was, wann zu machen ist.
  • Einfach anfangen
    Ich beginne meistens mit ein paar einfachen Portraits. Besonders bei Newbies lockert dies ein wenig auf. Man gewöhnt sich an Kommandos, an die Reaktionen auf diese und dem ganzen Ablauf.
  • Immer wieder Ergebnisse zeigen
    In regelmäßigen Abständen zeige ich alle gemachten Bilder auf dem Kameradisplay. So weiß das Model, was ich fotografiere. Auch kann es seine Mimik überprüfen. Hierdurch entsteht Vertrauen.
  • Nicht überreden
    Wie schon in einem Vorgespräch sollte auch beim fotografieren zu nichts überredet werden. Man kann, auch Neue, Vorschläge machen. Ein Nein sollte aber als Nein berücksichtigt werden.
  • An Vereinbarungen halten
    Wenn man vorher etwas abgesprochen hat, dann sollte man sich daran auch halten. Es ist für alle nur verwirrend, wenn man auf einmal die Komplette Richtung ändert. Fühlt das Model sich nicht wohl, dann sieht man das auf Bildern.
  • Abstand halten
    Jeder hat einen persönlichen Schutzkreis. Der eine mehr der andere weniger. Man sollte diesen aber nicht austesten in dem man erst einmal auf Tuchfühlung geht. Standartmäßig wurde ich eine Armlänge Abstand vorschlagen. Damit macht man nie etwas falsch.
  • Nicht anfassen
    Models werden nicht angefasst. Never ever !!! Für evtl. Begradigungen an Haaren und Kleidung ist das Model zuständig. Begleitpersonen oder aber dafür abgestellte Personen, Visa etc, eignen sich besser dafür als Fotografen. Es gibt Models denen macht dies nicht aus. Sie erlauben sogar Korrekturen selber durchzuführen. Aber auch dann gilt, Abstand halten, vorsichtig agieren und auch dann gibt es absolute Tabuzonen !!
  • Immer freundlich bleiben
    Wichtig ist eine gute Stimmung aufrecht zu halten. Schlechte Stimmung = Schlechte Bilder.
  • Auf Äußerungen achten
    Sicher, es gibt immer Personen, die von Ihrer Art eher offen oder frech sind. Aber man sollte sich dabei immer vor Augen halten, wenn zwei das Gleiche tun ist das immer noch nicht das selbe. Es gibt Fotos, zum Beispiel Akt- oder Dessous Aufnahmen, bei denen eine salopp gemachte Bemerkung schnell eine Stimmung zum kippen bringt.

Wichtige Punkte nach dem Shooting

  • Bildauswahl zeitnah senden
    Ich übersende immer eine Auswahl von mir an die entsprechenden Personen. Dies sollte relativ zeitnah geschehen. Fast jeder ist sehr neugierig wie es geworden ist. Diese Ergebnisse vorab sind immer sehr erfreulich.
  • Bearbeitung innerhalb der Abgesprochenen Zeit
    In meinem Shooting Vertrag ist eine Zeit angegeben, in der das Model die bearbeitete Bilder erhält. Dies sollte auch eingehalten werden. Falls es wieder erwartend länger dauert, sollte dies rechtzeitig mitgeteilt werden. Auch bei Sonderwünschen die Zeitlich aufwendig sind, sollten keine Versprechungen gemacht werden die nicht gehalten werden können.
  • Beim Veröffentlichen auf Absprachen achten
    Nicht jeder ist gerne bei Facebook vertreten oder mag unter den Bildern seinen Namen lesen. Da man dies ja vorher vernünftig abgesprochen hat, sollte man sich an diese Absprachen auch halten. Darüber hinaus, veröffentliche ich keine Bilder, die das Model nicht schon hat.

Dies ist, wie gesagt, ein grober Kodex. Kennt man das Model besser, kann hier und da natürlich gelockert werden. Aber auch bei guten Freunden beweist man eine große Portion Professionalität wenn man sich daran hält. Zufriedene Models stellen sich auch gerne wieder und wieder vor die Kamera. Wenn sich jedoch ein Model nur ein einziges mal in der Shooting Zeit überrumpelt fühlt, hört man meistens kein zweites mal von ihm.

Ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Einblick in meine Arbeit mit Bildobjekten geben.

Wie bereitet Ihr Euch auf ein Shooting vor, sowohl vor oder hinter der Kamera ??

Hinterlasst einen Kommentar und teilt mir Eure Ansichten mit.

Bis um nächsten mal wünsche ich Euch immer gutes Licht und ein zufriedenes Model :-).

 

Tim

Sonntag, 1. Juni 2014

Projekt brennende Stahlwolle–Burning down the House & Flammen im Wald

 

Hallo zusammen,

heute möchte ich Euch von einem Projekt berichten, dass ich zusammen mit meiner Fotogruppe durchgeführt habe.

Wie die Überschrift schon verrät ging es bei diesem Projekt um Bilder, die mit brennender Stahlwolle entstehen. Für diese Art von Bildern braucht es nicht viel und der Effekt ist einfach….WOW!!!

Hier die Materialliste

- Stahlwolle in der Feinheit 00
  Diese bekommt man im Baumarkt

- Schneebesen. Dieser ist aus einem 1,- € Shop.IMAG0136
  Der Schneebesen dient als Träger für die Stahlwolle.

- Zwei Schlüsselbänder.
  Diese Bänder werden an den Schneebesen befestigt und
  dienen dazu den Schneebesen um herzuschwingen.

- Feuerfeste Kleidung oder wenigstens einigermaßen schwer
  entflammbare. Die Funken brennen sehr heiß und recht lang.

- Schutzbrille. Damit man morgen auch noch mit dem
  zweiten besser sieht :-).

- Feuerzeug. Zum Anzünden der Wolle.
  Alternativ geht auch eine 9V Blockbatterie.

- Wasser zum Löschen. Seafty first !!!

BURNING DOWN THE HOUSE

Zur Location

Wir haben uns einen brachliegenden Neubau ausgesucht. Dieser hat auch den großen Vorteil, das Beton nicht brennt. Man muss immer daran denken, dass der Funkenflug schnell Sachen in Brand setzten kann. Dieses Problem war hier nicht so groß. Aber auch wir hatten durch herumliegenden Unrat hier und da schon mal ein paar kleine Feuer, dass aber schnell wieder gelöscht werden könnte.

Kameraeinstellung

Die Einstellungen an der Kamera waren wie folgt.

ISO: 100
Blende : f16
Belichtungszeit: 10-30 Sekunden variiert von Bild zu Bild.

Fotografiert wurde mit meinem Tokina 12-24 f4.

Kamera stand auf einem Stativ in einer Höhe von ca. 40 cm.

los geht´s …

Kamera ist eingestellt und ausgerichtet. Darauf achten, dass diese weit genug vom Funkenflug entfernt steht. Die Funken können sich ohne Probleme ins Gehäuse und die Linse brennen.

Nun etwas Wolle in den Schneebesen und in Position stellen. Dann die Wolle anzünden und beginnen den Schneebesen zu drehen. Dann die Kamera auslösen und belichten lassen. Durch die Drehbewegung fliegen brennende Teile der Stahlwolle aus dem Schneebesen. Da die Kamera Langzeitbelichtet, zeichnet der Sensor die Spur der fliegenden Funken auf.

Die Ergebnisse

THF_MG-2An diesem Beispiel erkennt man, das die Bewegung nicht immer in einer Richtung erfolgen muss. Auch zu erkennen, das die Funken auch nach Auftreffen auf den Boden weiterglühen.

 

THF_MG-4Während der Belichtung ist der `Besenschwinger´
die Treppe heruntergegangen.

THF_MG-3    THF_MG-7
Sehr gut angeboten haben sich der Vorsprung und der Türrahmen. Hier wird auch sehr schön die Kontur des Gebäudes wiedergegeben.

 

Die folgenden beiden Bilder sind meine Lieblingsbilder von dieser Location. Wie ich finde, wird hier sehr schön die Tiefe des Raumes abgebildet.


THF_MG-6   THF_MG-9

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FLAMMEN IM WALD

Da uns der Abend so viel Spaß gemacht hat, haben wir uns entschlossen dass ganze zu wiederholen. Diesmal sollte es Outdoor sein, zur blauen Stunde.

Zur Location

Als Location wählten wir diesmal den alten Fliegerhanger am alten Fliegerhorst Venloer Forst. Besser bekannt als Tor 9.

Hier habe ich auch schon zwei Shootings absolviert.
Da die Aufnahmen zur blauen Stunde, also kurz nach Sonnenuntergang stattfinden sollten trafen wir uns um ca. 19.00 Uhr und warteten etwas bis die Sonne untergegangen war.

Kameraeinstellung

Die Einstellungen der Kamera variierten diesmal von Bild zu Bild. Grund hierfür die sich ändernden Lichtverhältnisse. Ich habe die Exif Daten unter die Bilder geschrieben.

THF_MG-1971ISO 100; Blende f22; Belichtungszeit 15 Sek.

Sehr schön zu erkennen, dass der Hintergrund durch das Restlicht noch mit ausgeleuchtet wurde. Auch die Konstruktion des Hangers ist gut zu erkennen. Dieses Bild ist mein Favorit von diesem Abend.

 

THF_MG-ISO 100; Blende f20; Belichtungszeit 10 Sek.

Hier haben wir mit zwei Personen jeweils einen Kreis gedreht. Da der Himmel schon etwas dunkler war, habe ich die Blende etwas weiter geöffnet.

 

THF_MG-2005ISO 160; Blende f6,3; Belichtungszeit 20 Sek.

Hier habe ich wieder, wie schon in dem Neubau, einen tiefen Standpunkt mit dem Stativ eingenommen. Höhe der Kamera über Boden ca. 30 cm. Die Kamera wurde dabei leicht nach oben gerichtet um die Höhe der Konstruktion mit einzufangen. Sehr schön auch zu erkennen, wie hoch die Funken fliegen können.

 

THF_MG-1990ISO 500; Blende f4,0;Belichtungszeit 25 Sek.

Zwischendurch haben wir auch einen Versuch mit zwei LED Leuchtstäben gemacht. Die beiden Stäbe wurden an einer Latte angebracht. Die Latte dann an einem Lampenstativ befestigt und dort gedreht. Diese tolle Konstruktion ist eine Erfindung von Thomas. Die Leuchtstäbe hatten keine sehr große Leuchtkraft, so dass die ISO hochgeschraubt wurde und die Blende geöffnet werden musste. Erst dann stellte sich der Effekt ein. Beim genaueren hinsehen ist auch die Schwäche meiner Kamera, das relativ schlechte Rauschverhalten zu erkennen. Ich habe versucht es in der Bildverarbeitung ein wenig zu mildern.

Beide Aktionen haben definitiv sehr viel Spaß gemacht.

Ich möchte aber auch den Finger heben. Bei den Fotos mit der Stahlwolle wird mit Feuer hantiert. Die Stahlwolle wird sehr heiß und brennt sehr lange nach. Gerade draußen muss man darauf achten nichts anzuzünden. Gerade im Wald. Wir hatten das große Glück das es den ganzen Tag geregnet hatte. Wir haben auch immer darauf geachtet, dass nirgendwo etwas vor sich hin kokelt. Nach dem letzten abbrennen waren wir auch bestimmt noch gute 20 Minuten an der Location. Bitte beachtet dies falls Ihr auch solche Fotos machen wollt !!!

Weitere Anregungen zu diesem Thema waren auch in der Ausgabe 10/2014 der Zeitschrift `Digitale Fotografie´ die ich hier auch vorgestellt habe.

 DigitaleFotoUpdate1042

 

Wie gefallen Euch die Bilder ?

Habt Ihr Euch auch schon mal an Lightpaintings gewagt ??

Würde mich freuen Eure Meinungen in den Kommentaren zu lesen.

Also bis zum nächsten mal und immer gutes Licht, oder genug brennenden Stahl !!!

 

Tim

Donnerstag, 22. Mai 2014

Follow my Week–13 bis 21/14

 

Hallo Zusammen,

lange Zeit war es hier ruhig im Blog. Der letzte Post ist nun auch schon über einen Monat her.
Der Grund dafür war allerdings nicht, dass ich mir ein neues Hobby gesucht habe. Nein! Hauptgrund für diese Ruhe hier war, dass wir unsere Küche komplett renoviert und erweitert haben.

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Da das Ganze neben der normalen Arbeit geschehen ist, mussten halt Prioritäten gesetzt werden. Die letzten großen Arbeiten sind nun endlich fertig. Ein paar Kleinigkeiten fehlen zwar immer noch, aber das ist ja immer so. Nun versuche ich wieder regelmäßiger hier meine geistigen Ergüsse loszuwerden.

Wie schon gesagt, habe ich mir ja kein neues Hobby gesucht, also gab es Fotografisch gesehen auch noch ein paar Dinge zu berichten.

Anfang April hatte ich ein Shooting mit der lieben Jenny, eines meiner Häufigsten Models bis jetzt. Die Bilder sind in den vergangenen Wochen dann auch endlich mal fertig bearbeitet worden. Ich war damit auch ein wenig in Verzug und danke Jenny noch einmal für die Geduld.

Ein Paar Ergebnisse möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten.

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Es gab natürlich noch ein paar weitere Bilder, aber alle möchte ich auf dieser Plattform nicht präsentieren.

Auch habe ich mich in einer neuen Internetcommunty angemeldet.

Die Seite PhotoCompetitor bietet die Möglichkeit seine Bilder einer Community zur Bewertung zu stellen. Die Seite ist Kostenpflichtig, aber man hat die Möglichkeit mit den Bewertungen die man bekommt seine weitere Mitgliedschaft zu bezahlen. Jedes Mitglied hat nur eine bestimmte Punktzahl die er in einem definierten Zeitraum vergeben kann. Also sollte man schon überlegen welches Fotos die `kostbaren´ Punkte wert ist. Es ist eine Herausforderung, der ich mich gerne gestellt habe. Mal sehen was draus wird. Bis jetzt habe ich mit 13 Bildern 120 Punkte gesammelt und ich war die letzte Zeit nicht mal sehr aktiv. Bin also ganz zufrieden.

In meinem letzten Post vor der Renovierungspause hatte ich über eine neue Zeitschrift berichtet. Hier der LINK zu dem Beitrag.
In der Zwischenzeit habe ich zwei weitere Ausgaben auf dem Tisch liegen und ich muss sagen, dass meine erste Begeisterung bis jetzt nicht enttäuscht wurde. Für mich immer noch eine Kaufempfehlung. In der nächsten Zeit werde ich versuchen einige der gezeigten Ideen umzusetzen.

IMAG0213

Vor einiger Zeit habe ich berichtet, dass ich mit meiner Fototruppe unterwegs war und mit brennender Stahlwolle Bilder gemacht habe. Für dieses Fotoexperiment gab es nun auch einen zweiten Termin. Diesmal Outdoor zur blauen Stunde.

THF_MG-1971

Es hat wieder richtig Spaß gemacht, und die Ergebnisse sind auch gut gelungen. Einen genauen Bericht hierzu gibt es dann in Kürze, versprochen.

Den Rest dieser Woche werde ich mich mit weiteren Vorbereitungen befassen.
Zwei bis drei Shootings sind in der Pipeline, die auch relativ Zeitnah umgesetzt werden sollen. Es juckt mich auch schon wieder im Auslösefinger.

Zu guter Letzt möchte ich Euch noch zwei Ausstellungen an Herz legen.

Empfehlung Nummer eins ist  die Ausstellung ´Auf Abwegen` von Marion Überschaer im Café Kultus in Grevenbroich. Wirklich sehenswerte Fotos quer durch Neuseeland.

Flyer

Empfehlung Nummer zwei ist die Ausstellung ´Unter der Oberfläche` von Thomas Nentwich im Ballhaus im Nordpark in Düsseldorf.  (FACEBOOK-LINK)

“Fotografien, die auf eine Entdeckungsreise zu Emotionen und Menschlichkeit einladen. Anscheinend starre Posen offenbaren Nuancen des Lebens und florale Motive zeigen Aspekte von Sinnlichkeit.”  

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Als Tipp zu dieser Ausstellung, Die Vernissage findet am 23.05.2014 um 20 Uhr statt und der Eintritt ist frei. Vielleicht sieht man sich ja !!!!

 

Für erste wäre es dann wieder von meiner Seite. Ich denke, dass wir uns in der nächsten Zeit wieder häufiger lesen werden.

Also bis zum nächsten mal, immer gutes Licht und die nötige Zeit es zu nutzen

 

Tim