Montag, 21. Oktober 2013

Follow my Week - 42/13

 

Hallo zusammen,

um diesem Blog ein wenig mehr Leben ein zu hauchen hab ich mich entschlossen mal einen Wochenbericht einzuführen, hier nun der Erste !!!!

Was ist die vergangene Woche passiert.

Nun ja, Hauptsächlich habe ich mich auf meine, am kommenden Wochenende statt findenden, Shootings vorbereitet.
Dann habe ich nämlich drei weitere Shootings im Studio, mit einer ganz neuen Herausforderung. Mehr wird aber jetzt noch nicht verraten, soll ja spannend bleiben.

Darüber hinaus habe ich mal seit langem wieder YouTube durch forstet und mir einige Videos zum Thema Fotografie und Bildbearbeitung angesehen.

IMAG0417     Hollywood

Ich mag die Videos von `Blende 8´ und `Calvin Hollywood´ am liebsten.

Fast immer dabei wenn es möglich ist, mein neu erkorener Lieblingssender. Musik ist eigentlich immer ein MUSS !!

IMAG0416

Die Bilder vom letzten Shooting habe ich auch fertig bearbeitet und dem Model zur Verfügung gestellt. Sobald ich dann eine Einigung gefunden habe, welche Präsentiert werden, wird dass sofort nachgeholt.

Einen neuen Blogbeitrag hat es letzte Woche auch gegeben.

`Young Love´ – über das Shooting mit Lucie und Benjamin.

Dann habe ich mich mal wieder seit langem in der Model Kartei rumgetrieben und ein paar alte Kontakte aufgefrischt und hoffentlich ein paar neue gefunden. Auch habe ich mich wieder auf ein paar ausgeschriebene Jobs beworben, mal sehen was zurückkommt.

mk

 

Am Donnertag habe ich eine Anfrage wegen Naturfotos bekommen. Also habe ich mir meine Kamera geschnappt, dass schöne Wetter am Samstag ausgenutzt und den Versuch gestartet die Natur auf den Sensor zu bannen. Ich bin noch nicht 100% überzeugt, aber ich finde die ersten Ergebnisse können sich sehen lassen. Mal sehen was zurückkommt. Bei dieser kleinen Fotoexkursion habe ich direkt mein neues Filterset eingeweiht, eine genaue Ausarbeitung folgt hierzu aber noch.

 

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THF_MG-9207

Im Zuge auf die Vorbereitung habe ich auch eine neue App für mein Telefon gefunden, die auch mit Landschaftsfotografie zu tun hat.

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Mit Hilfe dieser App kann man nämlich die Hyperfokaldistanz errechnen. Hyperfowas ?!?! Genau !!
Erklärung gibt es hier. Wer sich das ganze auf YouTube anschauen möchte ist hier richtig. Gebraucht habe ich sie allerdings nicht. Aber wie schon mal hier erwähnt wollte ich mich ja mit dem Thema mehr befassen.

Am Samstag war ich auch beim Friseur. Das hat jetzt auf Anhieb nicht wirklich was mit Fotografieren zu tun. Aber ich habe dort in einer Zeitschrift ein paar schöne Inspirationen gefunden.

IMAG0430

Vielleicht lässt sich daraus was machen. Solche Momente halte ich dann immer mit meinem Handy fest um sie dann bei einer entsprechenden Idee wieder auszukramen.

So das war so weit meine Fotografische Woche. Ich freue mich besonders auf die nächste Woche und die anstehenden Shootings.

Was habt Ihr die Woche gemacht ?

Welche Highlights sind bei Euch besonders hängengeblieben ?

Bis zum nächsten mal und immer gutes Licht.

Tim

Dienstag, 15. Oktober 2013

Young Love

 

Hallo zusammen,

 

heute gibt es mal wieder ein paar Bilder.

Die beiden abgebildeten Probanden sind Lucie und Benjamin. Benjamin ist der Sohn einer ehemaligen Arbeitskollegin. Die beiden sind ganz frisch verliebt und auch noch nicht ganz so lange zusammen.
Nun ja, die beiden wollten nun ein paar Bilder haben. Gewünscht war ein Outdoor Shooting und das ganze sollte recht klassisch gehalten werden.

Location, dachte ich mir, sollte eine alte Burg sein. Hier im Großraum Mönchengladbach gibt es einige davon und so viel die Auswahl auf Schloss Rheydt. Das Wetter war das einzige was, für mich, nicht ganz so mitgespielt hat. Ich hätte mir noch ein wenig Sonne gewünscht. Aber man kann ja nicht alles haben. Dafür waren die beiden wirklich gut drauf und auch für jeden Spaß zu haben.


Die ersten Bilder entstanden auf der `Zugbrücke´.

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THF_MG-8778  THF_MG-8798

 

Dann ging es weiter in den Innenhof des Schlosses.

 

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Zum Abschluss hatte ich mir noch eine schöne farbige Wand ausgesucht für ein paar Aufnahmen. Auch für ein paar sehr eng geschnittene Portraits.

 

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Ich liebe ja Portraits mit Blende 2,8 und dem sehr schönen Schärfeverlauf. Aus dieser Entfernung, finde ich, spielt mein 60 mm Makro seine ganzen Stärken aus.

An Bearbeitung habe ich nur eine RAW – Entwicklung vorgenommen und hier und da ein paar Makel aus der Haut entfernt. Aber in dem Alter ist da nicht wirklich viel.

Trotz´s des `schlechten´ Wetters finde ich die Bilder gut gelungen. Alle Beteiligten waren zufrieden und es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht.

So muss Shooting sein !!

Wie gefallen Euch die Bilder ??
Hinterlasst gerne Euren Kommentar.

 

Bis zum nächsten mal und immer gutes Licht.

Tim

Sonntag, 13. Oktober 2013

'About me myself and I'


Hallo zusammen,
heute geht es im Blog mal nicht um Fotos, Ausrüstung oder sonstiges. Diesmal geht es einzig und alleine mal um mich und meinen Werdegang, meine Ideen und meine Inspiration. Also doch um Fotos !!
In Vorbereitung auf diesen Beitrag habe ich auch Facebook gefragt was Euch interessieren könnte. Ein paar Fragen habe ich bekommen und auch verarbeitet.
Wo fange ich an...machen wir es mal wirklich von Anfang.
Wie bin ich zur Fotografie gekommen.
Ich kann mich nicht mehr wirklich an alles erinnern. Woran ich mich jedoch noch erinnern kann ist, dass in meiner Familie schon immer fotografiert wurde. Meine Erste Kamera bekam ich zu meiner Einschulung geschenkt. Es war eine der ersten Polaroid Sofortbildkameras, glaube ich zumindest. Diese Kamera war ungefähr so groß Schooting Jenny 2013wie ich und nahm unverschämter weise den ganzen Platz in meiner Schultüte ein. An diesem Modell musste man sogar die Bilder noch nach Auslösen mittels einklappbarer Handkurbel aus dem Gehäuse drehen. Auf jeden Fall hatte mich ein Virus infiziert.
Die genaue Reihenfolge der Kameras die ich danach hatte bekomme ich leider nicht mehr wirklich hin. Es folgten also 3 - 4 verschiedene Kameras mit denen im Laufe der Zeit die verschiedensten Bilder entstanden und diverse Fotoalben füllten.
Richtig ernsthaft mit dem Thema Fotografie habe ich mich aber erst mit ca. 13 Jahren auseinandergesetzt. Das war der Zeitpunkt als ich meine erste Spiegelreflexkamera bekam. Eine Praktica BC1. Mittels eines Adapters hatte ich mit dieser Kamera den Zugriff auf die alten Objektive meines Vaters. Das war dann auch das erste mal das ich wirklich mit Dingen wie Blende, Belichtungszeit, ISO Zahlen und dergleichen in Berührung gekommen bin. Meine Lieblingsmotive damals waren Tiere und Landschaften.
Internet gab es nicht und so musste ich alles was ich wissen wollte mühsam erfragen oder durch experimentieren heraus finden. Von dieser Kamera wechselte ich noch zu einem Nachfolger von Praktica.
Dann kam eine Zeit, in der ich die Fotografie
aus den Augen verlor. Andere Dinge in meinem Leben hatten auf einmal höhere Priorität. Irgendwann habe ich dann auch meine Ausrüstung abgestoßen. Einige Jahre später ergriff mich aber die Sucht dann wieder. Damals gab es dann schon die ersten wirklich 'bezahlbaren' Digitalkameras auf dem Markt. Ich entschied mich dann aber dafür wieder ein Analoges System zu kaufen. Damals vertrat ich noch die Meinung auf einer Kamera muss Nikon stehen. Die Wahl für den Wiedereinstig viel auf eine F/601 mit zwei KIT Objektiven. Unzählige Filme habe ich mit dieser Kamera belichtet und ich glaube es schwirren jetzt noch nicht entwickelte Filme in irgendeiner Kiste rum. Zu dieser Zeit kam auch das erste mal der Wunsch auf Menschen zu fotografieren. Leider bot sich damals jedoch nicht die Möglichkeit dazu. Die Nikon habe ich dann irgendwann wieder an den Nagel gehängt und abgestoßen.
Einige Jahre danach bin ich dann wieder eingestiegen und diesmal mit der digitalen Fotografie. Erst eine kleine kompakte, dann eine größere Bridge Kamera und dann kam der Wechsel auf eine Digitale Spiegelreflex.
Der Zeitraum von der ersten Digitalen z
ur Spiegelreflex dauerte einmal ganze drei Jahre. Die digitale Spiegelreflexkamera ist immer noch die selbe die ich heute benutze. Meine Canon 50d. Der Wunsch nach Systemänderung hat sich bis heute schon ein paar mal gemeldet, aber bis jetzt bin ich zufrieden.
Gott sei Dank oder leider habe ich von den alten Kamerasystemen heute keine mehr. Ich habe immer das vorhandene Equipment benutzt um das neue System finanziell zu ermöglichen.
Motivauswahl oder Motivqual
Wie schon erwähnt habe ich angefangen mit jugendlichem herum geknipse. Ohh ein Auto, ohh eine Blume, ohh ein Stein, ein Fluss..... Später wurden dann immer mehr Tiere, Landschaften und Natur interessant. Allerdings immer noch mit einer sehr naiven Postkartenähnlichen Betrachtungsweise. Jahre später erst kam dann der Wunsch auf Menschen zu fotografieren. Dies lag vielleicht auch daran, dass ich in dieser Zeit relativ viele Bilder von meinen Kindern gemacht habe. Mir wurde damals schon mal hier und da nachgesagt, dass ich einen Blick für Szenen und Zeitpunkte haben würde. 2009 war es dann endlich so weit. Der Wusch nach einmal in einem richtigen Studio zu fotografieren wurde immer größer. 2010 war es dann endlich so weit. Das erste mal in einem Fotostudio. Dies war ein Wendepunkt in meinem bisherigen Fotografischen da sein. Das wollte ich auf jeden Fall öfter machen dachte ich mir. Bis heute ist dieses Gefühl immer noch vorhanden. Immer wenn ich ein Fotostudio betrete überkommt mich der Wunsch Fotos zu machen und viele Sachen auszuprobieren.

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Erstes Studioshooting                Erstes MK-Model
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Aktuelles Studio-Shooting                        Aktuelles Outdoor-Shooting

Eine Frage auf Facebook war, welches meine Lieblingsmotive sind.
Ich schwanke immer etwas zwischen der Peoplefotografie und der Landschafts/ Naturfotografie. Ich muss aber sagen, dass mir die Peoplefotografie besonders am Herzen liegt. Bei der Peoplefotografie reizt mich im Moment besonders die Dessous und Aktfotografie. Warum!? Man könnte das jetzt als typisch Mann abstempeln. Ich denke aber das dies ein sehr schwieriger Bereich der Peoplefotografie ist. Ich mag die Herausforderungen, etwas auszuprobieren was mich fordert. Daher suche ich gerne die neue unbekannte Herausforderung bei einem Projekt.
Fast noch schwieriger als die Peoplefotografie finde ich jedoch die Natur oder Landschaftsfotografie. Dies ist extrem von Blickwinkel, Tageszeit, Licht und Aufnahmetechnik abhängig. Ich gebe zu dies wurde in letzter Zeit von mir vernachlässigt. Das soll sich aber bald ändern, dazu aber später mehr.
Mein Stil und meine Inspiration
Nach dem ich mich 2009 in der Modelkartei angemeldet hatte, habe ich auch neben Models auch andere Fotografen kennengelernt. Am Anfang der Peoplefotografie war es für mich sehr hilfreich einmal andere Arbeiten von Fotografen zu sehen und diese Personen dann auch noch direkt kennenzulernen. Die Aussage eines Fotografen war einmal "Du musst deinen eigenen Stil finden um weiter zu kommen" Hmmmm ... ich kann dieser Aussage nicht ga_MG_5035_bearbeitet-2nz zustimmen. Sicher, auch ich habe bestimmt einen gewissen Stil, sei es bei der Motivauswahl oder aber auch bei der Bearbeitung meiner Fotos. Aber eigentlich
würde ich von mir behaupten, dass ich eigentlich relativ offen bin für neue Sachen oder auch andere Sichtweisen. Vielleicht ist das ja auch ein Nachteil, weil ich nicht eine Sache perfektioniere. Aber ich habe in den vergangenen Jahren festgestellt, wenn ich ein- zweimal das selbe mache, dass es schnell langweilig wird und ich das Gefühl habe ich trete auf der Stelle. Zur Inspiration nutze ich sehr viel das Internet. Hier besonders diverse Fotoportale in denen ich auch vertreten bin. Sehr gerne nutze ich auch Filme als Vorlage. Am liebsten natürlich Filme die mir persönlich sehr gut gefallen. Darüber hinaus auch Filme mit ausgefallenen Kostümen oder Stilen.
Diese Filme und Figuren inspirieren mich immer wieder aufs neue. Viele meiner Ideen die noch nicht wirklich ausgearbeitet sind rühren aus Filmplakaten.
Eine Frage auf Facebook war, ob ich fotografische Vorbilder habe.
Diese habe ich nicht wirklich. Es gibt einen den ich Mentor nennen würde. Dieser mag jedoch nicht als solcher bezeichnet werden. Bei dieser Person, dessen Namen nicht genannt werden darf :-), finde ich liegt die Messlatte sehr hoch. Also, die Herausforderung. Ansonsten kann ich jedoch keinen Namen nennen der mich beeinflusst. Als Inspiration in Sachen Bildbearbeitung würde ich vielleicht Calvin Hollywood sehen. Hier finde ich nicht nur die Art wie er seine Bilder bearbeitet gut, sondern auch seine Composings finde ich sehr gelungen. In Sachen Bildbearbeitung bin ich jedoch meilenweit von einem Calvin Hollywood entfernt.
Am Anfang habe ich das Hilfsmittel Bildbearbeitung sehr gerne und viel genutzt. Heute stellen sich mir irgendwie die Nackenhaare auf bei dem Spruch ' Das mache ich in Photoshop'. Sicher, ich bin wie schon erwähnt nicht der beste Bildbearbeiter und auch nicht der beste Fotograf. Ich würde gerne mehr können? Ja, definitiv. Aber ich denke immer, Fotografie ist ein Handwerk. Ich versuche ein Bild möglichst so auf den Sensor zu bannen das nicht mehr viel bearbeitet werden muss. Dies gelingt mal mehr mal weniger. Aber der Anspruch an mich ist immer das Beste zu versuchen. Erst dann kommt die Bildbearbeitung. Aber das muss jeder für sich entscheiden. Ich sage von mir nicht das ich das eine oder das andere wirklich beherrsche. Da ist nach oben noch eine Menge Luft. Allerdings finde ich das ich mich in den Jahren doch ganz gut entwickelt habe.
Was bringt die Zukunft.
The answer my friend is blowing in the wind …  ähh … falsches Thema.
Nun ja, ich bleibe der Fotografie glaube ich treu.
Der Peoplefotografie werde ich wohl auch treu bleiben. Dieses Gebiet macht mir Spaß. Ich liebe es immer wieder neue Menschen kennenzulernen. Bisher habe ich auch nur positive Erfahrungen gemacht.
Um das Feld der Landschaft Fotografie weiter auszubauen habe ich mir vorgenommen mal eine Naturserie anzufertigen. So viel sei schon gesagt, es handelt sich um einen Fluss der meine Heimatstadt durchquert.
Was ich auch noch weiter ausweiten möchte ist die Makro - Fotografie. Aber hierzu fehlen mir im Moment die Ideen. Das ist allerdings nicht ganz richtig. Eine Menge wirre Ideen kreisen in meinem Kopf, aber der `rote Faden´ fehlt noch.
So, ich hoffe ich konnte Euch einen kleinen Einblick geben. Auch hoffe ich, dass ich alle Fragen auch beantwortet habe. Falls noch was offen sein sollte könnt Ihr Euch gerne eingeladen fühlen mir weitere Fragen in den Kommentaren zu stellen. Ich werde diese natürlich gerne beantworten.
Immer dran denken, es gibt keine Indiskreten Fragen, sondern nur indiskrete Antworten.

Beim nächsten Mal geht es dann wieder um Fotozubehör. Auf Facebook habe ich ja schon gepostet das der Postbote schöne Sachen vorbeigebracht hat.

Bis zum nächsten mal und immer gutes Licht.

Tim

Sonntag, 8. September 2013

Meine Fototasche

 

Hallo zusammen,

die Idee für diesen Beitrag habe ich schon ewig in meinem Notizbuch stehen. Bis vor kurzem hätte der Einleitungssatz jedoch lauten müssen “Ich habe gar keine Fototasche!”.

Bis jetzt habe ich mein Fotoequipment immer in einem Wanderrucksack transportiert, der mit einem Einlegefach ausgestattet war. Problem war aber immer, dass er für mein bescheidenes Equipment eigentlich viel zu groß und dann doch relativ kompliziert bei der Entnahme des Equipments war, er wurde auch nicht dafür gemacht.

Da jetzt ein Trip nach Hamburg anstand war ich wieder von der Idee geplagt hier nun endlich mal Abhilfe zu schaffen.
Was muss denn aber alles in die Tasche hinein, und wie groß soll sie sein ?!

Ich denke die perfekte Tasche gibt es nicht. Entweder passt alles rein und keiner mag sie mehr tragen, oder sie ist komfortabel und leicht, aber man hat nicht alles dabei. Also, kurz um der Trend geht zur Mehrtaschenausrüstung.

Mein momentanes Equipment ist noch recht überschaulich, zur Zeit besteht es aus:

  • Canon EOS 50D inkl. Batteriegriff BG-E2
  • Canon EF-S 17-85 mm, 1:4,0-5,6 IS USM Objektiv
  • Canon EF 70-300 mm, 1:4,0-5,6 IS USM Objektiv
  • Canon EF-S 60 mm, 1:2,8 USM Macro Objektiv
  • Canon EF 50 mm, 1:1,8 Objektiv
  • Holga Lomo 60mm, 1:8,0 Objektiv
  • Canon 430 EX II Systemblitz, inkl. 2 Akku Sets und Ladegerät
  • Blitzdiffusor Standard und Flexidome II
  • Gossen Digiflash Belichtingsmesser
  • Sun Sniper Kameragurt
  • Cullmann Nanomax 290, 3 Bein Stativ
  • Cullmann Nanomax 290, 1 Bein Stativ
  • Makroschlitten
  • 90 cm Faltfreflektor 5 in 1
  • 90 cm Faltreflektor gold/Silber

Als erste Taschenüberlegung habe ich mit der Lowepro Stealth Reporter 550 AW oder der
Stealth Reporter 650 AW geliebäugelt. Das sind beides mächtig große Taschen die viel Platz für Erweiterungen zulassen, darüber kommt nur noch die Magnum AW Serie. 

Aber für den Trip nach Hamburg, wären diese Taschen vielleicht ein wenig zu groß. Da ich mit den Slingtaschen leider nicht zurecht komme, hatte ich mich für eine Schultertasche entschieden.

Die Wahl viel also auf die Lowepro Nova 190 AW
Innenmaße: 29 x 16 x 20 cm (BxTxH)
Außenmaße: 33 x 23,5 x 24 cm (BxTxH)
Gewicht: 0,85 kg

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Die Tasche hat auch eine integrierte Regenhaube

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Zuhause angekommen, musste natürlich direkt gepackt werden. Hier das zu verstauende Equipment.

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Ich habe die Einrichtung der Tasche so vorgenommen das man die Kamera immer mit einem aufgesteckten Objektiv in die Kamera stecken kann ohne dies demontieren zu müssen.

Hier nun fertig eingerichtet.

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Handybilder haben immer so eine miese Qualität. Ich zähle mal auf von links nach Rechts.

Links Aussentasche : Sun Sniper Kameragurt

  • Innen:
      • links oben – 70-300 mm Objektiv
      • Links unten – Holga Lomo Objektiv, darüber 50mm Objektiv
      • Mitte oben – 60 mm Objektiv
      • Mitte unten – Platz für das Objektiv auf Kamera
      • rechts oben – Blitz 430 EXII
      • rechts unten – Blitzdiffusor

Rechts Außentasche: Ladegeräte für Kamera-Akku und Blitzakkus

Fronttasche: Die beiden Set´s Akkus für den Blitz und der Belichtungsmesser

Deckel: Speicherkarten

Dann ist sogar noch Platz für die Kamera !! Das leere Fach in der Mitte unten nimmt das Objektiv auf welches auf der Kamera ist, es funktioniert sogar mit dem 70-300 mm.

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Fertig gepackt bringt es die Tasche auf stolze 5 KG.

Diese lassen sich mit dem dazugehörigen Gurt gut und gemütlich auf der Schulter tragen.

Zum Härtetest !!

Wie anfangs schon erwähnt habe ich die Tasche ja auch gekauft da ein 3- Tages Trip nach Hamburg auf dem Plan stand. Zum Transport habe ich die so gepackte Kameratasche und beide Stative in der Tragetasche des 3-Bein Statives mit.

Ganz ehrlich muss ich dann aber gestehen, nach zwei Tagen und insgesamt ca. 24 Stunden auf den Schultern, schmerzte das tragen der Tasche doch etwas. Am dritten Tag bin ich dann nur mit der Kamera auf der Schulter losgezogen. Doch das sind ja im Prinzip Ausnahmesituationen. Nach dem ersten Tag war zwar schon das Gefühl da, dass man die Tasche getragen hat, aber noch erträglich. Für Ausflüge über Tage hinweg würde sich dann wohl doch die Anschaffung eines Rucksacks lohnen. Tagesausflüge sollten meiner Ansicht nach zu schaffen sein.

Ich bin durchaus zufrieden mit der Tasche und war doch ein wenig erstaunt wie viel reingeht.
Der Traum eine Stealth Reporter AW oder Magnum AW zu besitzen bleibt natürlich, aber dies ist auch gleichzeitig an eine Equipment Erweiterung gekoppelt.

Was habt Ihr für Kamerataschen !? Wie viel Equipment tragt Ihr immer durch die Gegend ?!

Ich freuen mich von Euch zu lesen.

Ach ja, bevor ich es vergesse, Impressionen vom Trip nach Hamburg gibt es wie immer auf Flickr! in dem Album Hamburg 2013. Natürlich auch auf Facebook, Google+ und ausgewählte bei 500px und in der Fotocommunity. Gerne dürft Ihr einen Kommentar hinterlassen.

Bis zum nächsten mal und immer gutes Licht

Tim

Sonntag, 18. August 2013

US-CAR & BIKE SHOW 2013


Hallo zusammen,

am Wochenende habe ich in Grefrath die US- Car & Bike Show besucht.
Autos faszinieren mich und um so mehr diese abweichen von der Serienaufmachung, desto mehr üben Sie eine Faszination auf mich aus.

Nun gut, der Samstag versprach ein schöner Tag zu werden und dieses Versprechen löste der Tag auch ein. Die Sonne schien strahlend vom Himmel. Teilweise war es etwas wolkig aber es war warm, trocken, sonnig und der Geruch von Benzin lag in der Luft.

Am Equipment hatte ich mich entschieden mein 60 mm Makro und mein 17-85 mm Objektiv einzupacken.

Solche Ausstellungen haben, wie ich finde, Fotografisch ein paar Kniffe. Dadurch das die Autos natürlich dicht an dicht geparkt sind, sind diese nur selten abzubilden ohne störende Objekte oder andere Autos im Hintergrund. Umherlaufendes Publikum verursacht auch schon mal gerne ein paar Minuten Wartezeit. Darüber hinaus machte es die knallende Sonne etwas kompliziert mit der Belichtung, da man sehr dunkle Schatten und extreme helle Flächen hatte.

Ich habe mich also entschlossen, bis auf ein paar Ausnahmen, Details zu fotografieren. Gleichzeitig habe ich versucht ein paar Ansichten zu wählen die dem schlendernden Besucher so nicht ins Auge fallen. Mit anderen Worten, fast alle Bilder sind mit tiefen Kamerastandpunkt entstanden. Auch bin ich bei der Auswahl des Standpunktes immer mal um die Autos herumgelaufen, habe mich mal hingekniet, mal bin ich aufgestanden. Da ich im Av – Modus der Kamera fotografiert habe ( also Vorwahl der Blende )  habe ich auch immer verschiedene helle und dunkele Flächen zur Belichtungsmessung herangezogen. Dies sollte zu einer möglichst ausgeglichenen Ausleuchtung beitragen. Es gab also am Rechner genug auszusortieren und alle Vorteile der Digitalen Fotografie zu nutzen.

So, nun genug mit dem Geplänkel, hier die Fotos.

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THF_MG-7413-259  THF_MG-7417THF_MG-7419  THF_MG-7420  THF_MG-7425

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Für die Interessierten unter Euch, alle Bilder sind Hauptsächlich nur durch den RAW Konverter entwickelt. Ein bisschen weniger Licht hier, ein wenig die Schatten dort aufgehellt. Da es sich um technische Aufnahmen handelt, übertreibe ich es gerne mit dem Klarheit Regler. Dieser Regler verstärkt die Lokalen Kontraste an den Kanten im hell-dunkel Bereich. Helle Kanten werden weiter aufgehellt, dunkle Kanten etwas abgedunkelt. Dadurch wirkt die Aufnahme plastischer und schärfer. Ähnliche Effekte kann man auch mit Filtern erzeugen, z.B. Unscharf maskieren.

Was ich aber wieder mal gemerkt habe, ich brauche ganz dringend einen POL-Filter !!!!!

Wie gefallen Euch die Bilder ?
Was hättet Ihr anders gemacht ?

Gerne würde ich Eure Erfahrungen mit solchen Motiven lesen.

Bis zum nächsten Mal und immer gutes Licht

Tim

Sonntag, 11. August 2013

Flexidome II–Flash Diffuser

 

Hallo Zusammen,

wie schon auf Facebook angekündigt hier der Blogbeitrag zu meiner neusten Errungenschaft.
Beim Besuch eines Trödelmarktes hier in Mönchengladbach viel mir der Blitz Diffusor ins Auge. Ich hatte schon vor geraumer Zeit mit so einem Diffusor geliebäugelt. Der unschlagbare Preis des Händlers auf dem Markt von 4 Euro ließ natürlich keinen weiteren Zweifel übrig, dafür kann man nichts falsch
machen.

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Ursprünglich, glaube ich, stammt dieser Blitz Diffusor von Gary Fong. Dies wird wohl eine `China Kopie´sein, was aber kein Votum der Qualität sein muss. Das Original schlägt mit guten 60 € zu buche. Eine `China Kopie´ hat ca. einen Ladenpreis von 15  €, je nach Ausstattung. Es gibt den Diffusor auch noch mit andersfarbigen Schalen oben drauf und es gibt noch einen Spiegel für innen um das Licht zu konzentrieren.

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Das weiche Plastik des Flexidome passt sehr gut über meinen Canon 430 EX II. Stellenweise etwas hakig, aber er sitz fest so wie es sein sollte.
Das ganze Gebilde wirkt schon etwas wuchtig und man merkt das Gewicht mehr schon an der Kamera, aber im verträglichen Maße.

 

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Hier zu sehen der montierte Flexidome auf dem Blitz auf der Kamera. ( Sorry für die miese Qualität der Bilder, sind mit dem Handy gemacht).

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Wie man hier sehr schön sehen kann füllt der Blitz den Flexidome gleichmäßig mit Licht. Das hat zur Folge, das dass Licht sowohl über die Decke reflektiert wird aber auch direkt auf das zu fotografierende Objekt. Dies soll ein schönes weiches Licht geben. Natürlich kann man den Blitz auch direkt frontal auf das Objekt richten. Hier würde die weiße Streuscheibe oben auf dem Flexidome das Licht Diffuser gestalten.

 

 

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Antreten muss der Flexidome gegen meinen bisherigen Standard Diffusor. Vorteil bei ihm ist das er auch in die Hosentasche passt. Bisher hat er mir auch immer gute Dienste geleistet.

 

 

 

 

Angefangen habe ich mit einer Blume. Abstand zum Objekt ca. 30 cm.
Um die Bedingungen gleich zu halten habe ich den Blitz auf manuel gestellt. Die Leistung habe ich auf 1/32 reduziert. Belichtungswerte habe ich mittels Belichtungsmesser ermittelt. Alle Bilder sind unbearbeitet OCC ( Out Of Cam).

 

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Dieses Bild ist ohne Blitz entstanden.

Blende 2,8; Belichtungszeit 2 Sek.

 

 

Ich habe mit dem Blitz immer Belichtungsreihen aufgenommen.

1. Foto – Blitz gerade auf Objekt
2. Foto – Blitz 45° nach oben
3. Foto – Blitz 90° nach Oben

1. Belichtungsreihe Blitz ohne einen Diffusor

 THF_MG-7191   THF_MG-7193   THF_MG-7194

Man erkennt hier sehr schön wie das Licht nach oben wandert. Die Lichtleistung fällt hierbei von Blende f8,0 auf f2,8. Beim letzten Bild (90° nach oben) haben wir ein starkes Streiflicht von oben welches sehr gut die Struktur des Blattes heraus modelliert.

 

2. Belichtungsreihe Blitz mit meinem Standard Blitzdiffusor

THF_MG-7195  THF_MG-7196  THF_MG-7197

Die Leistung des Blitzes ist mit dem Diffusor schon 2 Blenden weniger.
Sie fällt von Blende f4,0 auf Blende f2,8. Man erkannt die Wirkung des Diffusors aber schon an den gemilderten schatten an der Blüte. Auch ist im Gegensatz zur 1. Reihe zu erkennen, dass der Diffusor bei Stellung des Blitzen nach oben immer noch Licht nach vorne wirft.

 

3. Belichtungsreihe Blitz mit dem Flexidome

THF_MG-7198   THF_MG-7199   THF_MG-7200

Der Flexidome hat in der Ausgangsstellung, gerade auf das Objekt, etwas mehr Licht. Er beginnt bei Blende f5,6. Fällt dann aber auch auf Blende f2,8.
Die Schatten aber sind wesentlich weicher und die Ausleuchtung insgesamt ist auch besser, finde ich. Auch beim Frontalen Licht merkt man, dass der Flexidome das Licht weicher macht.

Die Reflektion im Hintergrund ist übrigens ein Glasbild, welches an der Wand hängt.

 

Als nächstes habe ich mal ein paar Fotos von einer Holzpuppe gemacht um die Lichtverteilung weiter zu beurteilen. Auch wollte ich sehen wie der Schlagschatten abgemildert wirkt, welcher bei geblitzten Bildern immer etwas störend wirkt.

Abstand zum Objekt ca. 1 Meter. Diesmal habe ich die Blitzsteuerung auf Automatik also TTL Messung gestellt. Die Kamera war in Zeitautomatik und die eingestellte Blende war f2,8.

Diesmal habe ich im Hochformat fotografiert. Die Stellungen des Blitzes waren immer gerade nach vorne, 45° zur linken Seite und 90° nach oben.

 

Hier nun die Bilder mit Blitz gerade nach vorne

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1. Bild ist ohne Diffusor
2. Bild ist mit Standard Diffusor
3. Bild ist mit Flexidome

Sehr schön zu erkennen das der Schatten den die Figur wirft viel weicher wird.

 

Als nächstes der Blitz 45° nach links gerichtet

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Hier sieht man, dass der Blitz ohne Diffusor kaum noch Licht nach vorne auf die Puppe wirft. Die Schatten werden stärker ausgebildet. Beim Standard Diffusor bildet sich bei diesem Aufbau ein starker Schatten auf dem Hintergrund. Der Flexidome mildert diesen und macht das Licht auf der Puppe doch etwas angenehmer.

 

Letzte Reihe mit dem Blitz 90° nach oben gerichtet

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Beim Bild ohne Diffusor ist der Schatten im Hintergrund komplett verschwunden. Es entsteht ein 12 Uhr Mittags Licht. Die Schatten fallen von oben nach unten. In einem Gesicht würden nun Augenschatten entstehen. Man erkennt es ein wenig an der Puppe. Der Standard Diffusor hat dies nicht so extrem, aber man  erkennt das doch wesentlich weniger Licht frontal auf die Puppe fällt als mit dem Flexidome. Auch sind die Schattenkanten mit dem Flexidome weicher als beim Standard Diffusor.

Als Fazit muss ich sagen das der erste Test ein positives Ergebnis hat. Sicher werde ich meinen Standard Diffusor bestimmt nicht in die Ecke verbannen, aber ich denke das dies gut investierte 4 € waren. Als nächstes werde ich dann mal versuchen den Flexidome bei allen Blitzanwendungen einzusetzen.

Was benutzt Ihr für Diffusor auf Euren Blitzen ? Habt Ihr ähnliche Erfahrungen mit verschiedenen Aufsätzen gemacht ?
Ich würde mich freuen in den Kommentaren Eure Erfahrungen zu lesen.

Bis zum nächsten Mal und immer gutes Licht

Tim